Bezirk Düsseldorf: 0,2 Prozent mehr Arbeitslose
zuletzt aktualisiert: 29.07.2010 - 11:27Ende Juli sind rund 42.000 Menschen im Bezirk der Agentur für Arbeit Düsseldorf arbeitslos gemeldet. Das sind etwa 1000 mehr als im Vormonat. Betroffen sind vor allem Schüler und Auszubildende, die sich kurzfristig arbeitslos melden.
„Diesen Saisoneffekt haben wir bereits erwartet“, sagt Peter Jäger, Chef der Agentur für Arbeit Düsseldorf. Allein rund 1000 Jugendliche meldeten sich im Juli arbeitslos, nachdem sie ihre Schule oder Ausbildung beendet hatten. In der Regel findet ein Großteil der Jugendlichen nach der Sommerpause rasch eine Stelle oder einen Ausbildungsplatz, heißt es bei der Arbeitsagentur. Derzeit gibt es noch 1700 offene Ausbildungsstellen. Dem gegenüber stehen etwa 1300 Bewerber.
Aktuell sind rund 42.000 Menschen im Bezirk der Düsseldorfer Agentur für Arbeit als jobsuchend gemeldet. Das sind zwar etwa 1000 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr sind es jedoch 800 Männer und Frauen weniger. Damit liegt die Arbeitslosigkeit auf dem Stand des Jahres 2008 vor der Krise.
Im gesamten Bezirk der Arbeitsagentur Düsseldorf stieg die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent an. Im Stadtgebiet Düsseldorf erhöhte sich die Quote von 9,5 Prozent im Juni auf 9,8 Prozent. Im Kreis Mettmann stieg die Quote ebenfalls von 7,1 Prozent auf 7,2 Prozent an. In Langenfeld sank die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Auch Velbert verbesserte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent. In Ratingen stieg die Quote um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 an. In Hilden blieb sie konstant bei 6,7 Prozent.
Eine hohe Dynamik prägt den Arbeitsmarkt der Region. Knapp 8400 Menschen meldeten sich im Juli arbeitslos. Etwa 7300 fanden wieder einen Arbeitsplatz. Dem gegenüber stehen derzeit 3200 offene Stellen. Das sind 550 mehr als im Monat zuvor. Damit steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter an, meldet die Arbeitsagentur. Seit Jahresbeginn wurden etwa 14 Prozent mehr offene Stellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum. Rund ein Drittel der gemeldeten Stellen kamen aus der Zeitarbeit.
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