Freiluft-Ausstellung zur Quadriennale: 21 Bronzeskulpturen und ein Auffahrunfall
zuletzt aktualisiert: 08.06.2006 - 17:48Düsseldorf (dto). Bereits seit einer Woche stehen die 21 Bronzeskulpturen des Künstlers Manolo Valdés verhüllt auf dem Grünstreifen der Heinrich-Heine Allee, am Donnerstag Abend werden sie endlich enthüllt. Dazu kommt der spanische Künstler persönlich vorbei. Das die Ausstellung ein Hingucker ist, hat sich schon vorher gezeigt: Während der Aufbauarbeiten gab es einen Auffahrunfall, weil Pkw-Fahrer durch das Kunstwerk abgelenkt wurden.
„Düsseldorf als traditionelle Kunststadt ist ein optimales Umfeld für meine Skulpturen. Sie passen sehr gut in diese Stadt“. Manolo Valdés ist zufrieden mit dem Standort seiner Skulpturengruppe. Die insgesamt zehn Tonnen schweren Kunstwerke werden dort für sechs Monate bleiben.
Kunstbegeisterte Passanten können zwischen den Skulpturen umherschlendern. „Es ist Kunst zum Anfassen.“ meint der Spanier. Die Figurengruppe wird erstmalig in Deutschland gezeigt. Vorher stand sie in einem Kaktusgarten im US-amerikanischen Arizona. Dort waren die Bronzefiguren im übrigen nicht anfaßbar, wegen der hohen Temperaturen.
Realisiert wurde das Projekt von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Galerie Beck & Eggeling. Die Quadriennale zeigt in Düsseldorf zwischen März und Oktober Ausstellungen von Künstlern von Weltrang rund um das Thema „Körper“, ein weiteres Highlight wird eine Caravaggio-Ausstellung im September sein.
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