Düsseldorf: 500 Trauernde bei Japan-Gedenkstunde
VON UWE REIMANN - zuletzt aktualisiert: 28.03.2011 - 07:39Düsseldorf (RPO). Mit einer Gedenkstunde im Düsseldorfer Nordpark hat die nordrhein-westfälische Landesregierung an die Opfer der Naturkatastrophe in Japan erinnert. "Wir stehen auch und gerade dann an Ihrer Seite, wenn wir Tage der Sorge und Trauer erleben", sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu den etwa 500 Trauernden.
Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen hätten japanische Nachbarn und Freunde oder arbeiteten bei japanischen Unternehmen. "Japan ist uns nah", sagte die Ministerpräsidentin. In Düsseldorf lebt die größte japanische Gemeinde Deutschlands.
An der Feier nahm auch der japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma teil. Er bedankte sich für die vielfältige Unterstützung seit dem Unglückstag: "Wir spüren die tiefe Verbundenheit der Deutschen." Oberbürgermeister Dirk Elbers, der mit seiner Frau Astrid an der Gedenkstunde teilnahm, sprach von Erschütterung und Betroffenheit in diesen Tagen. "Voller Respekt und Achtung beobachten wir den Mut, mit dem die Menschen in Japan den Folgen begegnen." Das Stadtoberhaupt sprach die besonderen Beziehungen an, die die japanische Gemeinde mit Düsseldorf verbindet. "Hier gibt es ein enges Japan-Netzwerk", sagte Elbers.
Eine buddhistische Andacht und Fürbitten von Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche schlossen sich an. Mit Schlägen der Glocke aus dem Eko-Haus endete die Gedenkstunde für die Opfer der Naturkatastrophe.
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