28-jähriger Pole festgenommen: Acht Autos in zwei Nächten aufgebrochen
zuletzt aktualisiert: 29.08.2006 - 16:41
Um 4.40 Uhr beobachtete eine Anwohnerin an der Faunastraße einen Mann, der sich an einem Audi zu schaffen machte. Auf der Flucht durch den Zoopark gelang es der Polizei, den 28-Jährigen in einem Gebüsch aufzustöbern und festzunehmen.
Bei seiner Vernehmung plauderte der Tatverdächtige aus dem Nähkästchen. So gestand er, dass er nur nach Deutschland eingereist sei, um Navigationsgeräte zu stehlen. Um sein Einreiseverbot zu umgehen, sei er mit dem Flugzeug von Warschau aus nach Belgien (Airport Charles Rois) geflogen und anschließend mit dem Zug über Brüssel nach Düsseldorf eingereist.
Seit Dienstag wohnte er in einem Hotel an der Scheurenstraße. Von dort aus startete er seine nächtlichen Beutezüge. Mindestens acht Autoeinbrüche verübte der Pole in den vergangenen beiden Nächten und erbeutete dabei Navigationsgeräte im Gesamtwert von etwa 18.000 Euro. Vier davon konnten die Ermittler in seinem Hotelzimmer beschlagnahmen.
Sein Ziel: so viele Navigationsgeräte wie möglich zu stehlen, um sie auf polnischen Flohmärkten zu verkaufen, das Stück zu 200 Euro. In "weiser" Voraussicht hatte er daher seine Hotelrechnung bereits bis zum 9. September bezahlt. Den Mann, der wegen gleicher Vergehen mit Haftbefehl gesucht wurde, erwartet nun eine längere Haftstrafe.
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