Foto: AP
Die Schweinegrippe breitet sich in Düsseldorf weiter aus. Wir beantworten die wichtigsten Fragen...
Foto: AP
Was bedeuten die Erkrankungen für Düsseldorf?
Für solche Fälle gibt es einen Notfallplan. Kliniken und Behörden sind ausgestattet und können dem Virus so entgegenwirken. Grund zur Beunruhigung besteht daher nicht. An der Uniklinik gibt es Schnelltests, die das Virus innerhalb von sechs Stunden nachweisen können.
Foto: AP
Was bedeuten die Erkrankungen für Düsseldorf?
Am Flughafen müssen alle Passagiere aus den USA und Mexiko Karten ausfüllen, auf denen Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlassen. Anhand dieser Daten können die Mitreisenden von erkrankten Personen ausfindig gemacht und anschließend untersucht werden.
Foto: AP
Welche Gefahr besteht für den Menschen?
Die derzeit grassierende Variante des Schweinegrippe-Virus A/H1N1 hat laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Potential zu einer weltweiten Epidemie, da das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen wird.
Foto: AP
Welche Gefahr besteht für den Menschen?
Bei vorherigen Virusvarianten kam dies nur äußerst selten vor. Anders als etwa bei der Vogelgrippe infizieren sich zudem nicht vornehmlich Kinder, alte und andere geschwächte Menschen, sondern insbesondere junge Erwachsene mit guter Gesundheit mit der Schweinegrippe.
Foto: AP
Wie wird die Schweinegrippe übertragen?
Genau wie bei jeder Grippe wird die Krankheit durch den Kontakt mit infiziertem Speichel etwa durch Niesen oder Küssen übertragen.
Foto: AP
Wo kommt die Schweinegrippe her?
Die Schweinegrippe ist eine durch Influenzaviren des Typs A verursachte Atemwegs-Erkrankung von Schweinen. Die Erkrankungsrate bei Schweinen ist hoch, die Sterblichkeitsrate unterdessen niedrig.
Foto: AP
Wo kommt die Schweinegrippe her?
Das Virus grassiert das ganze Jahr, die meisten Ausbrüche finden aber im Herbst und Winter statt, ähnlich der menschlichen Influenza. Die klassischen Schweineinfluenza-Viren (Influenza-Subtyp A H1N1) wurden erstmalig im Jahr 1930 isoliert.
Foto: AP
Was macht das Virus so gefährlich?
Von dem Virus geht deshalb Gefahr aus, da sich der Erreger durch "Genmutation" ständig verändert. Der derzeitige Virus wurde laut der WHO noch nie zuvor nachgewiesen. In ihm sind zwei Stämme der Schweinegrippe und je ein Stamm von Vogelgrippe und der Grippe beim Menschen kombiniert.
Foto: AP
Welche Symptome treten beim Menschen auf?
Die Symptome der Schweinegrippe ähneln denen der saisonalen humanen Influenza: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten. Einige Menschen, die mit Schweinegrippe-Viren infiziert waren, berichteten zudem über Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Foto: AP
Welche Medikamente gibt es?
Infizierte Personen werden mit dem Medikament "Tamiflu" behandelt, das auch gegen Vogelgrippe hilft. Nach Angaben von US-Behörden wirkt auch das Präparat Relenza. Außerdem werden den Patienten fiebersenkende Mittel verabreicht.
Foto: AP
Hilfe-Hotlines
Verschiedene Stellen haben eine Hotline für Fragen zur Schweinegrippe eingerichtet: Das Bundesgesundheitsministerium bietet die kostenlose Nummer 0800 - 4 40 05 50 an, montags bis donnerstags, 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen 10 bis 16 Uhr. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat wochentags von 8 bis 18 Uhr die Nummer 01803 - 10 02 10 (9 Cent pro Minute, abweichende Tarife aus Handynetzen) geschaltet.