Kultur vom 18. September bis 5. Oktober: Altstadtherbst macht Lust auf unbekannte Aromen
zuletzt aktualisiert: 16.09.2003 - 14:21Düsseldorf (rpo). Ein neuer Name, eine längere Laufzeit, viele Premieren und Weltneuheiten sowie die persönliche Glückszahl 13 - der diesjährige Altstadtherbst steht im Zeichen des Experiments. Zirkus, Tanz und Musik aus den unterschiedlichsten Genres bilden wieder das kulturelle Gerüst des diesjährigen Altstadtherbstes.
Vom 18. September bis 5. Oktober heißt es wieder Kultur pur in den verschiedensten Locations der Altstadt. In über 70 Veranstaltungen an 18 Tagen wird die Lust am Experiment das Publikum unterhalten und ein grenzüberschreitendes und innovatives Podium für Kultur bieten. So kommt Juan Josè Mosalini und sein Grand Orchestre de Tango nach Düsseldorf. Leidenschaftlich und poetisch bildet die Musik des argentinischen Bandoneon-Meisters eine Synthese aus Tango, Jazz und zeitgenössischer Musik. Schauspielstar Dominique Horwitz interpretiert bekannte Lieder aus Brechts "Dreigroschenoper" neu.
Der Herbst in Düsseldorf wird wie auch in den letzten Jahren bunt und aufregend. Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen, die die Federführung des Festivals innehaben, versprechen auch in der 13. Auflage einen Balanceakt zwischen Anspruch und Amüsement, zwischen Konzept und Kommerz - ein kulturelles Festival mitten in der Altstadt.
Die Umstellung des Namens von Düsseldorfer Altstadtherbst zu Altstadtherbst - Kulturfestival Düsseldorf hat für Christiane Oxenfort einen einfachen Grund. "Wir wollen einen Namen, der das darstellt, worüber wir reden und was wir machen: Kultur". Die wird reichlich geboten. Auch in diesem Jahr stehen die Begegnungen mit Musik aller Nationen und Religionen und ihren Darstellungsformen im Mittelpunkt. Dabei soll der Aspekt der gegenseitigen Inspiration und eigenwilligen Aneignung im Vordergrund stehen.
Die Lust am "unbekannten Aroma" bildet die Klammer des diesjährigen Festivals. Und so gibt es zum Beispiel bei "Arabian Grooves" ein Gipfeltreffen zwischen der international renommierten Kölner Band "Schäl Sick Brass Band" und den Jung-Stars der arabisch-französisch Oud-Liga "DuOuD".
Preislich bleibt es so wie im letzten Jahr. Je nach Veranstaltung kosten die Karten zwischen 4 und 29 Euro. Für "Wiederholungstäter", die mehrere Veranstaltungen besuchen wollen, lohnt sich die FestivalCard. Sie kostet 29, ermäßigt 25 Euro. Mit ihr gibt es auf alle Tickets 50 Prozent Ermäßigung. Für das junge Publikum gibt es das U24-Special: Restkarten werden an der Abendkasse zu 50 Prozent des ermäßigten Preises für alle Besucher unter 24 Jahren verkauft.
Von BIRGIT KRANZUSCH
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