Ausstellung im Museum Kunst Palast: Annäherung an die islamische Welt
zuletzt aktualisiert: 23.11.2006 - 16:03Unter dem Titel "Ich esse Licht" präsentiert das Museum Kunst-Palast ab Freitag Teile seiner umfangreichen islamischen Sammlung in besonderen Inszenierungen. Der türkische Künstler Berkan Karpat entwickelt verschiedene Installationen, die durch Karpats Sichtweise andersartige und überraschende Perspektiven auf den Islam ermöglichen.
Visuelle, akustische und taktile Angebote fordern dazu auf, die kulturelle Vielfalt und unvergleichliche Poesie des Orients neu zu erleben. Die Ausstellung "Ich esse Licht" versucht nach Darstellung von Karpat eine Annäherung an die islamische Welt über den Weg des rezitierten Wortes, über die Klangfarbe des gesprochenen Wortes oder über Schriftzüge auf den Kunstwerken zu erreichen. Durch den Klang der Worte werden rituelle ebenso wie profane Gegenstände dem Besucher nahe gebracht.
In der Schau vermischen sich traditionelle Elemente islamischer Ästhetik in kunstvoll illuminierten Handschriften, reich verzierten Metallgegenständen, Kalligrafien oder Rezitationen mit modernen und zeitgenössischen Elementen. Die Worte Bismillahi-r-rahmani-r-rahim" - "Im Namen Allahs des Gnädigen des Barmherzigen", mit denen fast jede Sure im Koran beginnt, werden mechanisch auf eine Plexiglasscheibe kalligraphiert.
Bis zum 11. Februar sind die verschiedenen Installationen des türkischen Künstlers Berkan Karpat zu sehen. Das museum kunst palast ist dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





