Unfall auf Corneliusstraße: Autos und Bahnen im Stau
VON CHRISTIAN HERRENDORF - zuletzt aktualisiert: 18.02.2010 - 07:26Düsseldorf (RPO). Der Zusammenprall dreier Wagen auf der Corneliusstraße hat den Auto- und Straßenbahnverkehr am Mittwochmorgen im Berufsverkehr zeitweise zum Erliegen gebracht. Die Autos blieben gegen 8.15 Uhr auf der Kreuzung von Corneliusstraße, Bilker und Oberbilker Allee liegen und blockierten dadurch die Strecke der Bahnlinien 707 und 708 jeweils in beide Fahrtrichtungen.
Zugleich stauten sich die Autos auf der Corneliusstraße bis nahe an die A 46 und bis zum Stadtzentrum sowie in den Seitenstraßen in die Düsseldorfer Stadtteile Bilk und Friedrichstraße hinein.
Es dauerte gut eine Stunde, bis die beschädigten Wagen von der Kreuzung geschleppt worden waren. In den Unfall verwickelt waren zwei Autofahrer aus Düsseldorf sowie einer aus Wuppertal. Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Die Rheinbahn-Kunden, die auf den Linien 707 oder 708 unterwegs waren, mussten größere Umwege in Kauf nehmen. Zunächst stauten sich mehr als zehn Züge rund um die Unfallkreuzung. Die nachfolgenden Züge nahmen eine Umleitung über die Graf-Adolf-Straße. Rund zwei Stunden später fuhren die Linien wieder im Takt.
Der Unfall hatte ähnlich weitreichende Folgen wie ein Zusammenstoß im September auf der Theodor-Heuss-Brücke. Damals waren vier Autos aufeinander geprallt, eines war deshalb nicht mehr fahrbereit. Die Auswirkungen waren bis zum Kaarster und zum Meerbuscher Kreuz spürbar.
"Düsseldorf ist ein Dienstleistungszentrum, in das morgens sehr viele Pendler hineinfahren. Die Corneliusstraße gehört dabei zu den neuralgischen Punkten, an denen solche Ereignisse leider solche Folgen haben", sagte Stadtsprecher Manfred Blasczyk.
"Das gesamte Verkehrsnetz rund um Düsseldorf ist permanent an einer kritischen Obergrenze", erklärte Verkehrsforscher Michael Schreckenberger.
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