Foto: rpo/Anna Wesolowski
Schon bei der Premiere der neuen Bernd Eichinger Produktion "Der Baader-Meinhof Komplex" strömten zahlreiche Filmfans in die Düsseldorfer Kinos. "Als Historiker bin ich der Meinung, dass der Terror in Deutschland sehr gut dargestellt wird. So ein Film war lange nötig", findet Sascha Dücker. "Allerdings sollten Schüler mehr Vorinformationen bekommen, damit die Handlung besser verständlich wird."
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"Auch wir haben diesen Teil der deutschen Geschichte nie behandelt. Erst jetzt wird mir klar, wie sehr damals Gewalt mit noch mehr Gewalt bekämpft wurde."
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"Ich selbst habe die Zeit nicht erlebt und daher wirkt der Film absolut verstörend auf mich", urteilte Romy Richter abschließend. "Meine Meinung nach haben die Kritiker, die ihn zu heroisch fanden, ihn nicht gesehen. Ich konnte keine Heldenverehrung erkennen."
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"Mehr als zehn Jahre packende Geschichte verdichten sich hier auf mehr als 200 Minuten. Dabei kommen meiner Meinung nach die Opfer zu kurz", so Peter Larth.
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"Wir können es zwar schlecht beurteilen, da wir mit den historischen Fakten nicht vertraut sind, aber die Handlung scheint realitätsnah. Wie Geschichtsunterricht. Nur spannender und unterhaltsamer."
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"Der Film ist zu schnell gedreht, zu amerikanisiert und trotzdem basiert er 1:1 auf der Buchvorlage, die schon völlig veraltet ist und daher jeder schon kennt oder zumindest kennen sollte", zeigte sich Mario Kaspers, links im Bild, enttäuscht. Spiro Kotsomitopoulos tat ihn als "Popcornkino mit hohen Unterhaltungswert" ab.