Geeignete Strecken aussuchen: Bringt Joggingmasterplan Düsseldorf auf Trab?
VON UWE REIMANN - zuletzt aktualisiert: 30.11.2006Düsseldorf (RPO). Bislang drehen viele Läufer in der Landeshauptstadt ihre Runden entlang des Rheins und über die Brücken. Nun soll eine erste Teststrecke von der Tonhalle über das Altstadtufer, über die Kniebrücke, auf den Kaiser-Wilhelm-Ring, in Richtung Norden über die Oberkasseler Brücke zurück zur Tonhalle zum Eldorado werden.
Das bislang einzig noch nicht beleuchtete, etwa ein Kilometer lange Stücke auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring soll beleuchtet werden. Einstimmig folgte der Sportausschuss dem CDU/FDP-Antrag, dies prüfen zu lassen.
Düsseldorf einig Joggerstadt? Womöglich, denn das zu erhellende Teilstück soll nach Ansicht der Ausschussmitglieder nur der Anfang sein. Stichwort Grafenberger Wald: Auch dort wird gejoggt, also ist die Verwaltung beauftragt, auch da eventuelle Beleuchtungsmöglichkeiten zu prüfen. Jetzt ging den Sportausschuss-Mitgliedern erst richtig ein Licht auf.
Seitens der SPD glänzte der Vorschlag, generell einen „Jogging-Masterplan“ zu erstellen, um in jedem Stadtteil geeignete Strecken auszusuchen, möglicherweise zu beschildern und eventuell zu beleuchten. Der Hinweis der SPD fand allseits bedachte Zustimmung bei allen Ausschussmitliedern. Wie läuft’s jetzt weiter? Die Verwaltung prüft das Oberkasseler Rheinstück auf Beleuchtungsmöglichkeiten. Bezahlt werden könne dies eventuell mit Werbung, sagte Monika Lehmhaus (FDP).
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