Skurrile Mitbringsel: Bundespolizei beschlagnahmt "scharfe" Waffen
zuletzt aktualisiert: 12.06.2009 - 12:53Die Bundespolizei hat das Reisegepäck eines US-Amerikaners vorübergehend beschlagnahmt. Der 38-Jährige war von Fort Myers über Düsseldorf nach Zürich unterwegs, als die Beamten einen außergewöhnlichen Fund im Gepäck des Mannes machten.
Beim Umsteigen für den Weiterflug nach Zürich wurde das Reisegepäck gemäß der europäischen Sicherheitsbestimmungen überprüft. Dabei bemerkte das Sicherheitspersonal drei Schusswaffen und ein großes Messer im Koffer des Mannes. Nach dem Waffenrecht sind sowohl der Besitz als auch das Mitführen dieser Waffen erlaubnispflichtig.
Der Reisende wurde ausgerufen und zum Gepäckschalter gebeten. Dort musste er in Gegenwart der Bundespolizei seinen Koffer öffnen. Der Koffer beinhaltete eine "Pumpgun" (Kaliber 12), einen Revolver "357 Magnum", eine "Smith & Wesson Long Rifle" und ein Kampfmesser.
Da der US-Amerikaner die erforderlichen Unterlagen nicht vorweisen konnte, musste er die Beamten zur Dienststelle begleiten. Im Rahmen der Vernehmung gab der Man an, dass er von Amerika aus in die Schweiz zu seiner Lebensgefährtin umsiedeln wolle. Seine Frau habe sich bezüglich des Waffentransportes in der Schweiz erkundigt. Dort sei ihr mitgeteilt worden, dass keine besonderen Formulare für den Waffentransport erforderlich seien.
Diese Fehlinformation hatte neben der Einleitung eines Strafverfahrens und der einhergehenden Beschlagnahmung der Waffen durch die Bundespolizei auch eine Strafe in Höhe von 450 Euro zur Folge.
Mit einer Verzögerung von rund neun Stunden konnte der Mann schließlich in die Schweiz weiterreisen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







