Das NRW-Forum zeigt vom 25. Juli bis zum 8. August 2010 mit der Austellung "Styleclicker City - Menschen des 21. Jahrhunderts" Fotografien des Stylebloggers Gunnar Hämmerle.
Die Ausstellung zeigt Bilder des Bloggers, von Menschen, die ihm auf den Straßen dieser Welt begegnet sind. Alle Personen zeichnen sich durch einen besonderen Kleidungsstil aus.
Der Fotograf führte am Donnerstagabend zur Preview persönlich Gäste aus Presse- und Modebranche durch die Ausstellung.
Eine "Einbahnstraße" führt die Ausstellungbesucher durch eine virtuelle Stadt. Links und rechts der "Straße" befinden sich lebensgroße Projektionen von Hämmerles Alltagsmodels.
Am Ende der Einbahnstraße befindet sich eine "Disco". Zu House-Musik aus Kopfhörern können sich Besucher Fotos anschauen, die der Styleblogger in Clubs gemacht hat.
Der Mann mit der Idee zur Ausstellung: Werner Lippert, Kurator des NRW-Forums.
"Ich hatte die Möglichkeit schon heute Morgen die Ausstellung zu besichtigen und bin begeistert", sagt Tina Müller aus der Geschäftsführung vom Sponsoren Schwarzkopf.
Yorka Schmidt-Junker (stellvertretende Chefredakteurin des Modemagazins QVEST) mit Wolfgang Hein (Projektmanager von Fashion Net Düsseldorf). Schmidt-Junker gefällt zwar die Ausstellung, sie findet es allerdings schade, dass die projezierten Bilder sich schnell abwechseln. "Es wäre besser, wenn man die Bilder einzeln auf sich wirken lassen könnte", sagt die Modejouranlistin.
Christine Kubatta, Leiterin der Düsseldorfer Akademie für Mode und Design schätzt an der Ausstellung, dass die Alltagsmodels in Lebensgröße gezeigt werden.
"Ich finde es spannend zu sehen, wie diese nicht inszenierten Bilder hier inszeniert werden", sagt Uwe Kerkmann von der städtischen Wirstchaftsförderung.
"Die Bilder aus den verschiedenen Orten fügen sich wie Puzzleteile zu einer neuen Stadt zusammen", findet Mareen Fischinger, die selbst Fotografin ist.
"Die Idee ist interessant, aber ich habe mir persönlich mehr vorgestellt", sagt Modeesigner Savo Dramis, der veragngenes jahr seinen Abschluss bei der Akademie für Mode und Design gemacht hat. Er finde die Ausstellung zu klein.
Modejournalismus-Studentin Jasmin hat auch Kritik anzumerken. Sie betrifft die schnell wechselnden Bilder: "Es ist ein bißchen viel, das alles aufzunehmen."
"Manche Outfits bringen einen zum Nachdenken: Wow, das ist ja mutig", sagt Esra Aydin.
"Normalerweise sieht man die Bilder nur Online. Mit der Ausstellung können vielleicht auch Menschen, die Modeblogs noch nicht kennen, dafür begeistert werden", sagt Yu Ting-Liu.
Nach der Vorbesichtigung fand eine Podiumsdiskussion statt.
... und Werner Lippert ...
... sprachen mit Gunnar Hämmerle etwa über die zunehmende Kommerzialisierung der Modeblogger-Szene.
Gunnar Hämmerle mir Marlene Burba, Redakteurin von Elle.de.