Worringer Platz eröffnet: Der Insel fehlt das Grasgrün
zuletzt aktualisiert: 05.06.2005 - 20:30Düsseldorf (dto). Der Worringer Platz wurde während der vergangenen Monate für 1,2 Millionen Euro umgebaut. "Viel geändert hat sich nicht", sagen die Kritiker. "Dann können die nicht richtig sehen", entgegnete Oberbürgermeister Joachim Erwin am Freitag, als er den Platz mit einem Knopfdruck erstmalig in ein grünes Licht tauchte.
Eine grüne Insel soll der Platz nach Ansicht der Planer werden. Immerhin: Ein Imbiss mit diesem Namen hat seinen Wagen dort schon aufgestellt. Erwünscht ist er aber nicht. "Das hat der Platz nicht verdient. Der Wagen muss weg. Wenn hier schon ein Imbiss sein muss, dann allenfalls in einem festen Gebäude", so der OB.
Nach Ansicht von Passanten und Anwohnern erinnert das kalte Licht des Worringer Platzes eher an eine Toilette oder Schwimmbad, weil die Farbe überhaupt nichts Grasgrünes hat.
Erwin versprach, dass der Worringer Platz erst der Anfang der Verschönerung des gesamten Bahnhof-Viertels sei. Nach Ansicht des Redners, wird das ehemalige Paketpostamt bald Geschichte sein. Die Überführung der Erkrather Straße soll später ähnlich wie der Worringer Platz durch eine ganz besondere Lichtgestaltung ins Auge fallen und eine besonders lichte Ecke der Stadt werden.
Die grüne Insel Worringer Platz ist nach den Vorgaben von Stadtplanerin Christiane Voigt vom Gewühl der Stadt abgeschirmt worden, indem Wände mit Sitzgelegenheiten aus Glasbausteinen errichtet wurden. Innerhalb dieses Raumes sind die Parkplätze und Taxistand verschwunden, stattdesseen ein Imbissstand und zwei weitere Marktstände entstanden.
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