Seehofer plauderte mit Plasberg: Der Mann aus Bayern
zuletzt aktualisiert: 20.11.2007 - 08:43Düsseldorf (RPO). Schlagzeilen gab es eine Menge über ihn in letzter Zeit. Allerdings weniger wegen politischer Aktivitäten, sondern mehr aufgrund persönlicher Turbulenzen: Horst Seehofer.
Der CSU-Minister aus dem Kabinett Angela Merkel (zuständig für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) gilt trotzdem nicht nur in seiner Partei als Schwergewicht, sondern ist auch auf Bundesebene ein Mann von Gewicht - politisch gesehen. Also waren die rund 500 Gäste des Ständehaus-Treffs gestern Abend entsprechend neugierig, wie sich der Riese aus Bayern (über 1,90 m groß) denn so schlägt im Gespräch mit Hart-aber-fair-Moderator Frank Plasberg.
Enttäuscht wurden sie nicht, denn der auch als Gesundheitspolitiker erfahrene Bayer zeigte sich als erfahrener und gewiefter Gesprächspartner, der verschmitzt und mit viel Humor alle Fragen des Journalisten Plasberg parierte. Den Gästen gefiel der unterhaltsame Schlagabtausch - unter ihnen US-Konsul Matthew Boyse, Wim Ploeg (Arcor), Kunstmäzenin Gabriele Henkel, Markus Schmidt (Stadtwerke), Guiseppe Saitta, Renate Kölbel (Trombello Kölbel Immobilien), Martin Humme (Sparkasse) und Ex-WDR-Intendant Friedrich Nowottny.
Plasberg lobte Seehofer zum Beispiel dafür, dass er den Begriff für den Apfelwein gerettet habe. Die EU wollte diesen Namen streichen, weil doch kein Wein im „Äppler“, dem hessischen Kulturgut, sei. Plasberg schaffte den Bogen zur EU noch ein weiteres Mal - als er mit seinem Talk-Gast über dessen Parteikollen Edmund Stoiber plauderte. Denn der ist jetzt in der EU für den Bürokratieabbau zuständig.
Neben dem politischen Talk steht beim Ständehaus-Treff traditionell gutes Essen im Mittelpunkt des Abends. Dafür sorgte auch gestern wieder die GCS-Crew, die Petersilienmarshmallows, Terrine von der Gänseleber und rosa gebratene Gänsebrust zum Weißburgunder vom Weingut Pfaffmann in der Pfalz servierte.
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