Deutschland-Zentrale: Der neue Vodafone Campus
VON UWE REIMANN UND SONJA SCHMITZ - zuletzt aktualisiert: 28.02.2010 - 09:32Düsseldorf (RPO). Die neue Deutschland-Zentrale des Telekommunikationsriesen auf dem alten Gatzweiler-Gelände in Heerdt soll 2012 fertig sein. Der 110 Meter hohe, ellipsenförmige Turm wird eine neue Landmarke Düsseldorfs. In das Heerdter Dreieck wird ein Parkhaus "eingepasst".
Bald wird es losgehen auf dem ehemaligen Gatzweiler-Gelände: Dann entsteht dort die Baugrube für die neue Konzernzentrale von Vodafone. Anschließend soll dann mit dem Rohbau für das 19-geschossige Hochhaus begonnen werden. Das Mobilfunkunternehmen zieht bis 2012 mit mehr als 4000 Mitarbeitern aus der bisherigen Deutschland-Zentrale am Seestern, den Büroräumen am Mannesmann-Ufer und dem Innovationszentrum in Bilk nach Heerdt. Auf 85 000 Quadratmetern sollen dort mehrere Bürokomplexe entstehen.
Parkhaus mit 1600 Plätzen
Markantester Bau wird nach den Entwürfen des Düsseldorfer Architekturbüros HPP ein 110 Meter großes Hochhaus in Form einer Ellipse. Der markante Bau wird direkt an der Autobahn in den Himmel wachsen: Daneben ist, auch als Lärmschutz für den Innenbereich, ein sieben- bis neungeschossiger, abgerundeter Büroriegel vorgesehen. Zu Neuwerker Straße und Basisstraße sollen jeweils weitere Gebäuderiegel mit vier bis neun Geschossen entstehen.
Bei Vodafone gibt man sich noch sehr zurückhaltend. Noch könne man keine Details zum neuen Standort geben, sagt Vodafone-Sprecher Bernd Hoffmann. "Die Planungen von Vodafone laufen und brauchen wie bei anderen Projekten dieser Größenordnung Zeit." Klar ist: Geplant ist ein moderner und innovativ gestalteter Campus als neue "Visitenkarte" des Telekommunikationskonzerns in Deutschland. Beim Amt für Verkehrsmanagement geht man davon aus, dass die Bauarbeiten im Sommer beginnen könnten.
Die Verkehrsplanungen für etliche An- und Abfahrten auf das Gelände sind bereits durch die politischen Gremien abgesichert.
Ob Vodafone als Bauherr selbst baut oder einen Investor hat, der baut und dann an den Telekommunikationskonzern vermietet, ist nach RP-Informationen noch nicht geklärt. Neben den Büroflächen benötigt das Unternehmen noch insgesamt 2300 Parkplätze, davon 1600 in einem siebenstöckigen Parkhaus, das mitten ins Heerdter Dreieck neben dem neuen Campus gebaut wird.
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