Heidi-Klum-Casting in Düsseldorf: Der Traum von der Modelkarriere
VON LINA UNTERBÖRSCH - zuletzt aktualisiert: 10.12.2008 - 16:58Mit High Heels, Bikinis und engen Jeans trafen sie ein: Über tausend Mädchen haben sich am Mittwoch als Kandidatin bei dem ersten offenen Casting für "Germany's next Topmodel" beworben.
Zum ersten Mal konnten sich die Mädchen auf diese Weise vorstellen. Die Anmeldeprozedur erwies sich jedoch als die erste schwere Hürde für die Kandidatinnen im Alter zwischen 16 und etwa 25 Jahren. Mit so viel Andrang hatte der Veranstalter nicht gerechnet. Die ohnehin schon großen Räumlichkeiten auf dem Messegelände erwiesen sich als noch zu klein. Gegen elf mussten Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen alle Begleitpersonen vor die Tür schicken.
Zuerst musste ein Fragebogen ausgefüllt werden. Neben den üblichen Angaben wie Name, Alter und Maßen waren aber auch spezielle Fragen darunter, die seitens Prosieben sicherlich für die spätere Fernsehaufnahmen von Interesse sein können. Darunter waren etwas Fragen wie: "Was bringt dich zum Weinen?" oder "Welche Schwierigkeiten könntest du mit anderen Mädchen haben?"
Wer diesen Fragebogen nach erneutem langen Warten dann endlich abgegeben hatte, bekam eine Nummer. Mit dieser durften sich die Mädchen dann der ersten, der "Vor-Jury" vorstellen. Die 16-jährige Victoria und die 17-jähirge Celina erzählen, was hinter den für die Presse verschlossenen, Türen stattfand: "Wir kamen zu zehnt in diesen Raum und da saßen ein Mann und eine Frau, die ziemlich böse geguckt haben. Die Frau sah ein bisschen aus wie Heidi! Der Mann war ein Fotograf. Dann mussten wir ein wenig auf und ab laufen und unseren Namen sagen. Danach haben wir einen Stempel bekommen und wurden wieder rausgeschickt."
Was die Stempel bedeuteten, die die Kandidatinnen da bekamen, wusste allerdings niemand so genau. Da es sich um drei verschiedene handelte, brodelte natürlich die Gerüchteküche unter den Mädchen. "Uns wurde aber versprochen, dass wir alle vor Heidi laufen dürfen", sagt die 17-jährige Jana aus Düsseldorf. Die saß zusammen mit den anderen Jury-Mitgliedern, Model-Agent Peyman Amin und Casting-Direktor Rolf Scheider, in einem anderen Trakt des Gebäudes und ließ sich nicht blicken. Erst wer es bis dorthin geschafft hat, konnte von sich behaupten, die erste Probe bestanden zu haben: das Warten.
Wer bei diesem Casting alles wartete und warum, erfahren Sie in unserer Bildershow.
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