Aufhebungsvertrag mit US-Partner: Deutsche Bank und Rheinbahn beenden Leasingverträge
zuletzt aktualisiert: 18.08.2005 - 16:42Düsseldorf (dto). Als einer der ersten Vertragspartner in Deutschland hat die Rheinbahn grenzüberschreitende Leasingverträge einvernehmlich vorzeitig beendet. Bei den Verträgen handelt es sich um zwei steuerorientierte Leasingtransaktionen mit 94 Stadt- und Niederflurbahnen aus dem Jahr 1997 sowie mit einem Straßenbahn- und Busbetriebshof in Lierenfeld mit Laufzeiten von je 15 Jahren. Die durch diese Deals erzielten finanziellen Vorteile von über 16 Millionen Euro bleiben dem Unternehmen erhalten.
Zahlungsverpflichtungen entstehen der Rheinbahn durch die Rückabwicklung nicht. Im Gegenteil: Sie verringern die Kosten im Vertragscontrolling und im Risikomanagement. Fahrzeuge und Betriebshof befinden sich damit wieder in der vollständigen Verfügungsgewalt der Rheinbahn. Diese Verträge wären erst zwischen 2009 und 2014 ausgelaufen.
Die Deutsche Bank AG hatte im April sämtliche Recht und Pflichten aus diesen Deals von dem US-Partner erworben. Die Bank ist an die Vertragspartner herangetreten, die Leasingtransaktionen durch einen einvernehmlichen Aufhebungsvertrag zu beenden. „Aufgrund sehr konstruktiver und zügiger Verhandlungen konnten die Verträge bereits am 10. August in Kraft treten“, so Dirk Biesenbach, kaufmännischer Vorstand der Rheinbahn.
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