Mehr als 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik kamen zur Wiedereröffnung der Börse: Die Börse feierte
zuletzt aktualisiert: 26.03.2004 - 17:17Düsseldorf (rpo). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) hat am Donnerstagabend im Rahmen eines Festakts die neue Düsseldorfer Börse eröffnet. Nach dreijährigem Umbau des Gebäudes am Ernst-Schneider-Platz ist das Parkett nun wieder an seiner alten Adresse beheimatet. Allerdings ist der große Börsensaal jetzt verschwunden, da die Makler nun in Büros am Computer handeln.
Steinbrück sagte, Düsseldorf habe jetzt eine der modernsten Regionalbörsen in Deutschland. Die Investitionen in den Umbau zeigten, dass die Regionalbörsen in Deutschland Zukunftsperspektive hätten. Da aber 90 Prozent des deutschen Wertpapierhandels in Frankfurt abgewickelt würden, seien die Regionalbörsen gut beraten, wenn sie sich auf bestimmte Marktsegmente wie etwa die Privatanleger konzentrierten. An der Eröffnungsfeier im Museum K21 im Ständehaus nahmen mehr als 300 Gäste aus Politik und Wirtschaft teil.
Börsen- Präsident Harold Hörauf erklärte: Börse sei heute Arbeit am Schreibtisch in ganz normalen Büros. „Der Makler arbeitet am Computer weltweit. Die Gäste wurden per Shuttle-Service zum Börsengebäude am Ernst-Schneider-Platz gebracht und wieder zurück. Da gab es aber nicht viel spektakulres zu bestaunen, denn statt des Börsensaal gibt es nur Büros und Computer der Maklerfirmen zu sehen. Die Börsenglocke liegt da in einer Vitrine des Besucherraumes.
Um den Finanzplatz im Wandel ging es auch bei der anschließenden Podiumsdiskussion, an der unte anderem NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück, Oberbürgermeister Joachim Erwin und Hans Schwarz von der Sparkasse Düsseldorf teilnahmen. Die Moderation hatte Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer.
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