Bis zum 31. Oktober in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf:: Die Vielfalt jiddischer Buchillustration
zuletzt aktualisiert: 04.10.2004 - 11:07Düsseldorf (ddp). In der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Düsseldorf seit Montag eine Ausstellung mit Illustrationen jiddischer Bücher zu sehen. Die bis zum 31. Oktober dauernde Schau wird in Zusammenarbeit der Institute für Kunstgeschichte und für Jüdische Studien organisiert, wie die Heinrich-Heine Universität Düsseldorf mitteilte.
Auf begrenztem Raum kann die Vielfalt der jiddischen Buchillustration im 20. Jahrhundert nur durch eine kleine Auswahl demonstriert werden. Die Sammlung jiddischer Literatur der ULB befindet sich noch im Aufbau und umfasst derzeit knapp 5000 Bände.
"Jiddisch" etablierte sich den Angaben zufolge im 19. Jahrhundert als moderne Literatursprache. Die jiddischsprachige Welt hatte sich durch die großen Emigrationswellen aus Osteuropa in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts ausgedehnt. Zu den Literaturzentren zählten nicht nur Warschau, Wilna, Kiew, Lodz, sondern auch New York, Paris, Wien, Berlin, London, Montreal, Buenos Aires, Johannesburg, Melbourne, Tel Aviv und Jerusalem.
Die Ausstellung ist Montags bis Freitags von 9 bis 22 Uhr, Samstags von 9 bis 18 Uhr und Sonntags von 13 bis 20 Uhr im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek (Universitätsstraße 1) zu sehen.
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