Annäherungen an eine Chanson-Größe: Dominique Horwitz singt Jacques Brel
zuletzt aktualisiert: 09.09.2004 - 11:26Düsseldorf (dto). Dominique Horwitz singt Jacques Brel. Kommen die Leute wegen Schauspieler Dominique Horwitz oder wegen Jacques Brel, der Liebe, die Sehnsucht, Größenwahn, Betrug und Tod in seine Lieder fasste? „Sie kommen, weil der Abend so gut ist“, meint Horwitz selbstbewusst, der auch in diesem Jahr wieder beim Altstadtherbst dabei ist. Dieses Mal haucht er Jacques Brels gebrochenen Figuren und Episoden Leben ein.
Brel, in Frankreich verehrtes Idol, hat an die 700 Chansons in 15 Jahren geschaffen und erzählt von saufenden Matrosen im Hafen von Amsterdam; von dem Freund, der allein in einem menschenleeren Paris den Freund zu Grabe trägt; von dem schüchternen jungen Mann, dem eine Juli-Liebe gleichzeitig den Freund und die Frau nimmt; von der überbordenden Freude; von der Angst, verlassen zu werden.
Und er hat dabei immer von sich erzählt: Das Scheitern, der Tod, obligater Gegenspieler im Abenteuer des Lebens, war dem Ungeduldigen und Erfolgreichen, der 1978 mit 49 Jahren an Lungenkrebs verstarb, früh bewusst.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





