Gute Auftragslage: Düsseldorf Congress spürt keine Krise
VON HANS ONKELBACH - zuletzt aktualisiert: 31.05.2009 - 15:12Düsseldorf (RPO). Das Veranstaltungsgeschäft mit Kongressen, Hauptversammlungen, Seminaren, Konzerten und Konzertveranstaltungen ist von der Krise völlig unbeeindruckt und läuft hervorragend. Das jedenfalls erklärte Hilmar Guckert, Chef der DüsseldorfCongress.
Das Unternehmen, eine Tochter der Stadt und der Messegesellschaft, vermarktet die LTU Arena, den ISS Dome, das Museum Kunst Palast, die Philipshalle, Station Airport (den Flughafenbahnhof) und ein paar Messehallen für unterschiedliche Veranstaltungen.
Freitag legte Guckert gemeinsam mit seinen Kollegen Wilfried Moog (Messe) und Jörg Mitze (Arena-Chef) die Zahlen für 2008 vor. Danach hat man im vorigen Jahr 338 Belegtage gehabt (2007: 336) und 1,8 Millionen Gäste gezählt (2007: ebenfalls 1,8 Millionen). Der Umsatz lag mit 26, 1 Millionen Euro etwa eine Million Euro unter dem von 2007, der Jahresüberschuss bei knapp 85.000 Euro. Die Zahl der Veranstaltungen stieg von 2845 auf 3386. Den größten Teil der Umsätze erwirtschaftete die Arena mit 11,1 Millionen Euro.
Von vielen Düsseldorfern nahezu unbemerkt kamen 2008 knapp 700.000 Menschen zu verschiedenen Tagungen, Treffen, Versammlungen ins Congress-Center am Südende der Messe oder nahmen an Treffen teil, die in Messehallen stattfanden. Spektakulärer dagegen die großen Events in der Arena oder im ISS-Dome, wo Stars wie Madonna oder The Police die Plätze füllten. Seit März gab es so viele Hauptversammlungen wie noch nie, Metro, Henkel oder Arcandor luden ihre Aktionäre ins Düsseldorfer Congress-Center ein – und dort macht sich die Krise dann doch bemerkbar, allerdings für DüsseldorfCongress positiv: Die Lage verlangt manchmal nach außerordentlichen Haupt- oder Betriebsversammlungen, die kurzfristig die passenden Räume suchen und in Düsseldorf finden.
Dass der Überschuss 2008 nur bei 85.000 Euro lag, erklärte Guckert mit der Veranstaltungs-Art, 2007 hatte man knapp 300.000 Euro Überschuss gehabt. Auf diese Zahlen jedoch, so Guckert, komme es nicht an. Die DüsseldorfCongress sei ein enormer Imagefaktor für die Stadt, weil das Unternehmen für Politik,Wirtschaft und Gesellschaft den passenden Rahmen an Räumen biete. Außerdem brachten die Besucher voriges Jahr rund 63 Millionen Euro Umsatz in die Stadt.
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