Facebook: Düsseldorf ist online
VON ROBERT CRAMER UND ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 15.08.2011 - 11:47Düsseldorf (RPO). Schnelle Verbreitung von Nachrichten ist heutzutage kein Problem. Über den Kurznachrichtendienst Twitter oder die sozialen Netzwerke Google+ und Facebook lassen sich Fakten, Fotos und Meinungen schnell kommunizieren. Auch die Stadt Düsseldorf geht mit der Zeit und ist bei Facebook aktiv.
Die Facebook-Seite der „Landeshauptstadt Düsseldorf“ wird laut Stadtsprecherin Natalia Fedossenko, rege genutzt. „Über 5.500 Menschen erreichen wir über Facebook binnen Sekunden“ ,so Fedossenko. „Und das nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder, kontinuierlich.“
Neben der Facebook-Seite „Landeshauptstadt Düsseldorf“ gibt es die Seite „VisitDüsseldorf“. Dort werden den Facebook-Nutzern Ausflugs- und Partytipps aus Düsseldorf geboten. Auch hier können sich die Leser selbst einbringen und ihre Geheimtipps für ein abwechslungsreiches Wochenende verraten.
Wer an Bauprojekten in der Stadt interessiert ist, sollte sich auf der Facebook-Seite„Kö-Bogen“ umschauen. Dort werden aktuelle Informationen rund um eine der größten Baustellen, die es zurzeit in der Stadt gibt, veröffentlicht – von der Grundsteinlegung bis zu Verkehrsinformationen.
Ebenfalls im Netz„Ballett am Rhein“ und das„Stadtmuseum“ - spannende Seiten für alle, die sich für Tanz, Kunst und Kultur interessieren. Bücherwürmer fühlen sich auf der Seite "Stadtbuecherei Düsseldorf" mit ihren informativen Buch-Tipps wohl.
"Jeder kann mitmachen"
Auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt wird nicht nur Wissenswertes aus dem Düsseldorfer Rathaus kommuniziert, die Facebook-Nutzer können auch ihre eigenen Beiträge auf der Düsseldorf-Pinnwand hinterlassen und so mitteilen, was sie bewegt.
Jeder kann mitmachen, aber die Einträge auf der Seite werden kontrolliert. Einen Beitrag der Partei „Die Republikaner“ habe man direkt wieder entfernt, die Inhalte der Düsseldorfer Facebook-Seite sollen vertretbar sein. Natalia Fedossenko berichtet auch, dass Oberbürgermeister Dirk Elbers zwischendurch immer mal wieder das direkte Feedback der User auf bestimmte Aktionen mitgeteilt bekomme.
Polizei im Netz
Die Polizei Düsseldorf ist zurzeit nur Beobachter bei Facebook. „Unsere Mitarbeiter machen durchaus Überprüfungen mit Hilfe ihrer privaten Accounts, wenn sie der Meinung sind, dass sie so sachdienliche Inhalte finden können.“ so Wolfgang Wierich, Sprecher der Polizei Düsseldorf.
Die Polizei in Niedersachsen ist da schon einen Schritt weiter und zeigt, was mit sozialen Netzwerken alles möglich ist – auch in der Polizeiarbeit. In Hannover beispielsweise nutzen die Beamten ihre Facebook-Seite schon intensiv für Zeugenaufrufe. Auch in Düsseldorf könnte Facebook bald so genutzt werden: „Wir haben eine Arbeitsgruppe, die sich derzeit mit einem möglichen Facebook-Auftritt beschäftigt.“,so Wierich.
Feuerwehr im Internet
Die Feuerwehr Düsseldorf verfügt bereits über eine eigene Facebook-Seite "Feuerwehr-Düsseldorf" , die sporadisch genutzt wird. Die Beamten setzen das soziale Netzwerk vor allem ein, um die Düsseldorfer vor Gefahrenstellen, Unfällen oder Großbränden zu warnen. Etwa 950 User nutzen die Seite regelmäßig und ergänzen zum Teil die kurzen Hinweise der Feuerwehr mit Augenzeugenberichten.
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