Kritik am Sicherheitsrisiko: Düsseldorf klagt gegen CO-Pipeline
zuletzt aktualisiert: 30.11.2007 - 12:22Im Streit um den Bau der geplanten CO-Pipeline hat jetzt auch die Stadt Düsseldorf förmliche Klage gegen die Bezirksregierung beim Verwaltungsgericht erhoben und zudem im Eilverfahren Einstweiligen Rechtsschutz beantragt. Der Chemiekonzern Bayer will mit der im Bau befindlichen unterirdischen Pipeline seine beiden Standorte in Dormagen und Krefeld verbinden. Anwohner entlang der gesamten Trasse kritisieren seit Monaten das Sicherheitsrisiko.
Neben privaten Grundstücksbesitzern sowie den Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim wehrt sich jetzt auch die Landeshauptstadt dagegen, dass der Bayer-Konzern seine Pipeline-Trasse durch sieben städtische Grundstücke in Hubbelrath und Wittlaer führen darf. Einige der Städte sind mit ihren Einstweiligen Aussetzungsanträgen vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht jedoch bereits gescheitert. Diese Verfahren liegen nun in zweiter Instanz beim Oberverwaltungsgericht Münster.
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