Stadtsparkasse: Düsseldorfer gehen mit viel Optimismus ins neue Jahr
VON MATTHIAS ROSCHER - zuletzt aktualisiert: 17.01.2008 - 08:31Düsseldorf (RPO). Das hat selbst die Chefetage der Düsseldorfer Stadtsparkasse ein wenig überrascht. Zitat: „Knapp die Hälfte aller Düsseldorfer sieht sich auf der finanziellen Sonnenseite des Lebens.” Bei einer zum Jahresende in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage kam heraus, dass fast neun von zehn Düsseldorfern der Meinung sind, es gehe ihnen finanziell relativ gut.
Fast jeder zweite der zwischen Angermund und Monheim Befragten schätzt seine gegenwärtige Lage sogar mit gut oder sehr gut ein. 39 Prozent entfallen demnach auf jene, die zwar zufrieden, aber nicht euphorisch sind („es geht”). Ein weiterer Aspekt: Vor allem jüngere Befragte bis 44 Jahre sowie ältere ab 60 Jahren empfanden ihre aktuelle finanzielle Situation als positiv. Dagegen waren noch im Frühjahr 2007 29 Prozent der Meinung, dass es mit den eigenen Finanzen bergab gehe.
Nach Ansicht von Sparkassenvorstand Peter Fröhlich ordnet sich dieses Ergebnis in die insgesamt positive Stimmung auf Bundesebene ein. „Düsseldorf mit seinen guten Wirtschaftsdaten ist dafür sogar so etwas wie ein Vorreiter.” Bundesweit gehen drei von vier Befragten davon aus, dass es ihnen im kommenden Jahr besser oder zumindest gleich gut gehen würde. Fröhlich ist zudem zuversichtlich, „dass uns der Optimismus weiter erhalten bleibt”. Das Bild von der positiven Grundstimmung in Düsseldorf und Umland ordne sich zudem in die seit Wochen veröffentlichten konjunkturellen Einschätzungen der Kammern sowie der Unternehmerschaft ein.
800 Bürger befragt
Im Auftrag der Stadtsparkasse hatte das Meinungsforschungsinstitut Psychonomics 800 Bürger befragt, ohne Rücksicht darauf, ob sie Kunden des Geldinstituts sind. Abgesehen von der Einschätzung ihrer eigenen finanziellen Lage beantworteten die Kontaktierten auch Fragen nach ihren Ansprüchen als Kunde. Im Vordergrund sehen sie zum Beispiel eine umfassende Anlageberatung, die die gesamte persönliche Situation einschließlich der Lebensplanung einbezieht.
Peter Fröhlich ist überzeugt, dass das Thema Altersvorsorge bei entsprechender Aufklärung weiter ins Zentrum des Interesses rückt. Die Einsicht in die Notwendigkeit einer privaten Vorsorge sei im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Allerdings legt der Umfrage zufolge ein Viertel der jungen Singles weniger als die allgemein empfohlenen fünf Prozent des Bruttoeinkommens für die Zukunft zurück. „Sie verschenken damit die Chance auf einen frühen Einstieg in die Altersvorsorge.”
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