Foto: RPO, Johannes Bornewasser
Die Kniebrücke erhält derzeit einen neuen Rostschutz-Anstrich. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns neben der Brücke auch die Stadt von oben angeschaut...
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Werner Handke ist Bauleiter im Bereich der Brücken-Renovierung. Er überwacht die Arbeiten. "Am liebsten natürlich von hier oben", sagt er.
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Die Kniebrücke ist im Jahr 1969 erbaut worden. Alle 20 bis 30 Jahre wird ein neuer Anstrich fällig. Dies geschieht nun in zwei Schritten. Zunächst wird der in Fahrtrichtung Innenstadt stehende Pylon gestrichen, 2010 folgt dann der zweite Pfeiler.
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Die Arbeiten werden von einer Holzplattform koordiniert.
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Darüber wurde der Pylon in eine Schutzfolie gehüllt, damit der Quarzsand aus dem Sandstrahler nicht in die Atmosphäre gelangt. Rost und alter Lack werden mit diesem Sand unter Hochdruck vom Stahl gepustet.
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Im Jahr 2011 soll dann auch der rund 17 Meter tiefe Unterbau der Brücke neu lackiert werden.
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Mit einem Gerüst-Aufzug geht es in die Höhe. Die Fahrt auf den 114 Meter hohen Pylonen dauert einige Minuten.
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Doch diese kurze Wartezeit lohnt sich. Der Ausblick ist herrlich.
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Links steht das Kraftwerk "Lausward", rechts ist Oberkassel zu sehen. Mittig liegt Heerdt mit dem Dominikuskrankenhaus.
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Ein Blick in die andere Richtung zeigt den Fernsehturm und links daneben den Landtag.
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Rechts neben dem Rheinturm stehen die beliebten Gehry-Bauten.
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Die Fahrbahnen führen rechts in den Rheinufertunnel und geradeaus nach Friedrichstadt.
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Links der Brücke liegt die alte Staatskanzlei.
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Der zweite Pylon soll im jahr 2010 nach dem gleichen Prinzip gestrichen werden. An den Seilen sieht man die unterschiedlichen Lacke, die die Stahlseile vor Rost schützen.
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Ein Blick in Richtung Altstadt zeigt Sankt lambertus und den Schlossturm.
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Links daneben liegt die Tonhalle.
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Links im Bild wird die Oberkasseler Kirmes aufgebaut.
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Die Rheinwiesen werden vor dem Schützenfest noch einmal von einer Schafherde "gemäht".
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Der Blick ins Linksrheinische zeigt Oberkassel aus einer anderen Perspektive. So sieht der Stadtteil richtig dörflich aus.
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Am Fuße der Brücke liegt die neue Jugendherberge.
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Gerade herunter sollte man dagegen nicht schauen. Mittig steht eine Boje. Doch die Brücke ist so hoch, dass diese eigentlich hohen Signale kaum zu erkennen sind.
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Dafür ermöglicht die Höhe aber einen Ausblick bis nach Köln. Im roten Kreis ist sogar der Kölner Dom zu sehen.
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Ein Blick ins Innere des Pylons zeigt die Ausstiegsluke. Normalerweise führen zwei Treppenhäuser nach oben. Hier können dann beispielsweise Wartungsarbeiten an den Signalleuchten auf der Spitze der Brücke durchgeführt werden.
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Im Innern der Pylonen-Plattform sind die Rostschäden besonders gut zu sehen.
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Thomas Schebel zeigt, wie künftig gearbeitet wird. Aus dem Schlauch wird der Quarzsand gegen den Stahl der Brücke gesprüht.
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Die Arbeiter fahren mit dem Aufzug in Sechsergruppen zu ihrerm Arbeitsplatz in luftiger Höhe.
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Koordiniert wird alles von dieser Holfplattform. Sie liegt wenige Meter über der Fahrbahn.
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Normalerweise führt ein schmales Treppenhaus an die Spitze der Brücke. Der Eingang dafür liegt an der Innenseite der Pylone.