Michael Ohoven für fünf Oscars nominiert: Ein Düsseldorfer in Hollywood
zuletzt aktualisiert: 02.02.2006 - 11:43Düsseldorf (dto). Die 78. Oscar-Verleihung am 5. März könnte für den Düsseldorfer Filmproduzenten Michael Ohoven der große Durchbruch im Filmgeschäft werden. Gemeinsam mit Caroline Baron und William Vince hat Ohoven den Streifen „Capote“ produziert, der fünf Nominierungen bekommen hat. Neben den beiden wichtigen Kategorien für „Bester Darsteller“ (Philip Seymour Hoffman als Truman Capote) und „Beste Nebendarstellerin“ (Catherine Keener), ist der Streifen auch als „Bester Film“ nominiert.
Michael Ohoven lebt seit fünf Jahren in Los Angeles und hat schon einige Projekte hinter sich, die allerdings nur eingefleischten Film-Freaks ein Begriff sind. So produzierte der Sohn von Charity-Lady und Unesco-Botschafterin Ute Ohoven bereits Filme wie Undiscovered, Saved, Just Friends oder Confidence. Bei letzterem standen sogar die Oscar-Preisträger und Hollywood-Größen Dustin Hoffmann und Andy Garcia für den 31-Jährigen vor der Kamera.
Während der Oscar-Nacht muss Chiara Ohoven für ihren älteren Bruder allerdings fest die Daumen drücken, da noch nie ein Deutscher in der Königsdisziplin „Bester Film“ gewonnen hat. Und die Konkurrenz ist nicht grade klein. Neben der nur sieben Millionen teueren Produktion „Capote“ gehen auch Steven Spielbergs „München“, George Clooneys „Good Night, and Good Luck“, der Oscar-Favorit „Brokeback Mountain“ und das Drama „Crash“ mit Sandra Bullock und Matt Dillon ins Rennen um die begehrteste Oscar-Trophäe.
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