Philip Seymour Hoffman gewinnt Oscar für "Capote": Ein wenig Oscar-Glanz für Düsseldorf
zuletzt aktualisiert: 06.03.2006 - 10:05Hollywood / Düsseldorf (dto). Seit Montagmorgen strahlt ein wenig Oscar-Glanz auch nach Düsseldorf. Für seine Darstellung des exzentrischen US-Schriftstellers Truman Capote hat Philip Seymour Hoffman den Oscar als bester männlicher Schauspieler gewonnen. Der Film wurde unter anderem von Michael Ohoven produziert, dem Sohn von Düsseldorfs Charity-Lady Ute Ohoven. Michael Ohoven lebt schon seit über fünf Jahren in Los Angeles und hat in Hollywood bereits mehrere Filme produziert.
Der 38-jährige Philip Seymour Hoffman nahm die begehrte goldene Statuette am Sonntagabend (Ortszeit) in Hollywood in Empfang. "Wir haben natürlich die ganze Zeit mitgefiebert", beschreibt Michael Ohoven die Spannung bei der Verleihung der Oscars, am Montagmorgen in einem Interview von Antenne Düsseldorf. "Als dann der Name fiel, hat es uns nicht mehr in den Stühlen gehalten". Wegen seinem allgemein als genial gefeierten Auftritt in "Capote" war er als Favorit in das Rennen gezogen. Hoffman setzte sich gegen Terrence Howard ("Hustle & Flow"), Heath Ledger ("Brokeback Mountain"), Joaquin Phoenix ("Walk the Line") und David Strathairn ("Good Night, and Good Luck") durch.
Es war der erste Oscar für den aus Fairport im US-Bundesstaat New York stammenden Hoffman. Er hatte bislang vor allem in Nebenrollen brilliert, etwa in "Magnolia" (1999), "Der Talentierte Mr. Ripley" (beide 1999) und "Unterwegs nach Cold Mountain" (2003). Als nächstes wird er im dritten Teil von "Mission Impossible" zu sehen sein.
Gemeinsam mit Caroline Baron und William Vince hat Ohoven den Streifen „Capote“ produziert. Der Film war mit fünf Nominierungen ins Rennen gegangen. Neben den beiden wichtigen Kategorien für „Bester Darsteller“ (Philip Seymour Hoffman als Truman Capote) und „Beste Nebendarstellerin“ (Catherine Keener), war der Streifen auch als „Bester Film“ nominiert.
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