Liebeserklärung: Eine Heimat, die jeden gern aufnimmt
zuletzt aktualisiert: 27.02.2010 - 16:14Düsseldorf (RPO). Geboren bin ich in Berlin, aber in Hellerhof sesshaft geworden. 1980 bin ich von Leichlingen zugezogen. Damals ist mir die starke Solidarität der Bürger aufgefallen, die für einen S-Bahn-Haltepunkt eintraten. Den Zusammenhalt gibt es noch immer, zum Beispiel in den Vereinen: im Sportverein, Bürgerverein und in den zwei Kleingartenvereinen.
Der Zusammenhalt ist auch bei den Firmen zu spüren. Das Autohaus Brandenburg stellte oft seine Verkaufsräume für Stadtteilfeste zur Verfügung. Wir Hellerhofer feiern eben gern. Über diese Aktivitäten hat sich die Solidargemeinschaft gebildet. Das konnte man beim Treffen mit Bezirksvorsteher Klaus Mauersberger zum Thema Straßenreinigungsgebühren feststellen – spontan versammelten sich mehr als 100 Bürger.
In Hellerhof gibt es alles an Infrastruktur, was man braucht: ein Einkaufszentrum in der Nähe der S-Bahn, eine Grundschule, fünf Kindergärten, eine protestantische und katholische Kirche. Letzteres Gebäude wird aber leider verkauft.
Der Stadtteil bietet auch Architektonisches. Beachtenswert finde ich die Fußgängerbrücke, die Ost- und West-Viertel verbindet. Die Brücke ist das Stadttor für Besucher, die vom Süden nach Düsseldorf kommen. Der Hellerhofer Schmetterling des Bildhauers Heinz Sinzig vor dem Einkaufszentrum symbolisiert unsere Naturverbundenheit. Um Natur zu erleben, empfehle ich einen Spaziergang vom Reiterhof zum "Rodelberg" an der Grenze zu Baumberg. Hier hat man einen wunderschönen Blick auf die Auenlandschaft des Niederrheins. All das, die Menschen und die Gemeinschaft machen Hellerhof für seine Bewohner zur Heimat, in die sich gern jeder integrieren kann, egal woher er kommt.
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