Dritte "Tour de Düsseldorf" mit 130 Teilnehmern: Elegante Oldtimer auf großer Fahrt
zuletzt aktualisiert: 18.06.2004 - 16:36Der Startschuss für die Fahrer aus Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden fällt am Samstag um 10.30 Uhr in der Mühlenstraße. Mit großem Geknatter werden sich die Bugattis, Renaults, Peugeots und Citroens im Alter von 28 bis 102 auf den Weg machen. Dabei gilt: Vorfahrt haben die Uralt-Wagen aus den 10er und 20er Jahren. Die alten Vehikel kommen nämlich über 30 Stundenkilometer nicht hinaus. Zum Vergleich: ein Renault Alpine aus den 70er Jahren fegt schon mit rund 200 Stundenkilometern über die Straßen.
Nach dem Motto „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“ legen die Oldies an der Gaststätte Meuser in Niederkassel den ersten Zwischenstopp ein, um sich dort von den Düsseldorfern bewundern lassen. Für die Fahrer winkt hier die Pflicht. An jeder Pausenstation müssen Fragen beantwortet werden, und auch unterwegs sind typische Rallye-Aufgaben zu erfüllen. Die Teilnehmer müssen beispielsweise in der Landschaft versteckte Buchstaben sammeln und am Ende zu einem Wort zusammensetzen.
Der Oldie-Tross rollt dann weiter in Richtung deutsch-niederländisches Grenzgebiet und macht u.a. Station beim Fest „Klingende Altstadt“ in Kempen. Weiter tuckern die Oldies durch den Kreis Viersen zurück zum Rheinhotel „Vier Jahreszeiten“ in Lang-Kierst. Danach geht es zur Fähre nach Kaiserswerth. Nach einem weiteren Zwischenstopp bei der Messe Düsseldorf endet die Rally nach rund vier Stunden wieder in der Altstadt.
Am Sonntag, den 11. Juli, werden die Sieger geehrt und Preise sind für viele dabei. Dem schnellsten Fahrer winkt ein Flug nach Toulouse – der Partnerstadt beim gleichzeitig stattfindenden Frankreichfest. Gewinne gibt es außerdem für das älteste und das verrückteste Auto sowie das Automobil im originalgetreuesten Zustand und der interessantesten Geschichte. Ebenso winken für die Fahrer im originellsten Outfit und mit der weitesten Anfahrt Belohnungen.
PS: Auch wer kein Fan französischer Oldtimer ist, kommt am zweiten Juliwochenende auf seine Kosten. Denn dann heißt es: Savoir-vivre mitten in Düsseldorf: Zum vierten Mal feiern Franzosen und Rheinländer am 10. und 11. Juli das alljährliche Frankreichfest in der Innenstadt. Auf dem Programm stehen HipHop, Jazz und Rock, Kleinkunstdarbietungen und Kulinarisches aus dem Nachbarland.
Von Maike Schulte
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





