Uni Düsseldorf: Erfolgreich: Studiengang für öffentliche Gesundheit
VON ANANDA MILZ - zuletzt aktualisiert: 17.10.2010 - 10:44Düsseldorf (RPO). Fachleute, die Gesundheitsprobleme in der Bevölkerung erkennen sowie praktische Maßnahmen zu deren Lösung entwickeln, sind gerade in Deutschland stark gefragt. Studien zufolge ist die Bundesrepublik weltweiter Spitzenreiter bei den Ausgaben für das Gesundheitswesen. Beim allgemeinen Gesundheitszustand liegen die Deutschen indes nur auf Platz 22 der internationalen Rangliste.
Am Institut für Medizinische Soziologie der Heinrich-Heine-Universität geht nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2008 jetzt der dritte Jahrgang des Masterstudiengangs "Public Health" an den Start. Ziel ist es, Fachleute genau für dieses diffizile Gebiet auszubilden. Wie die Heine-Uni mitteilt, werden am kommenden Montag 20 Studierende ihre ersten Lehrveranstaltungen besuchen. Geleitet wird der Studiengang, der im Abschluss "Master of Science" mündet, von Johannes Siegrist, Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie.
Laut Institut sind die Fachleute für öffentliche Gesundheit nach ihrem Abschluss sehr gefragt. "Zu den Berufsfeldern zählen zum Beispiel die Organisationen der Selbstverwaltung der Ärzteschaft und der Krankenversicherungen, nationale und internationale Organisationen des Gesundheitswesens und Tätigkeiten in Forschung und Lehre", erklärt Siegrist.
Zu den Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium gehören ein abgeschlossenes Studium der Medizin oder medizinnaher Fächer oder ein Studium der Wirtschafts-, Sozial, und Lebenswissenschaft mit Bezügen zu "Public Health". Zudem ist eine mindestens einjährige berufliche oder wissenschaftliche Erfahrung erforderlich.
Für den gesamten, dreijährigen Weiterbildungsstudiengang entstehen Kosten in Höhe von 8000 Euro, die studienbegleitend erhoben werden. Viele Teilnehmer besuchen die Kurse auch berufsbegleitend.
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