Neunte Nacht der Museen: Erstmals mit Landtag als Kunstraum
VON ANANDA MILZ - zuletzt aktualisiert: 17.04.2009 - 07:11Düsseldorf (RPO). Als Nacht der Museen ist die Veranstaltung im Frühling zur Marke geworden. Im neunten Jahr hat sich der abendliche Kunstbummel allerdings längst ausgeweitet – auf Kirchen und Kulturinstitute, Galerien, Theater und Kinos. "Gefragt sind inzwischen alle interessanten Schauplätze, an denen Kunst passiert", sagt Projektkoordinatorin Barbara Raff.
180 Programmpunkte
So ist der Landtag NRW als Raum der Kunst in diesem Jahr neu dazugekommen. Unter dem Motto "Die Kunst der Politik" können Besucher am Samstag, 9. Mai, bis 2 Uhr nachts durch das Gebäude am Rheinufer streifen und bei geführten Rundgängen Werke von Otto Piene, Jörg Immendorff, Günther Uecker und Heinrich Siepmann entdecken.
Wer will, kann von dort aus gleich weiter zum nahe gelegenen Haus der Architekten in den Medienhafen ziehen, wo Schauspieler Rufus Beck aus dem Buch "Die unheimliche Mühle" von Lemony Snicket liest oder die Leuchtinstallation "Castles in the Air" zu sehen ist. Untermalt mit Rock- und Pophits der Unplugged-Band "Acoustic Sax".
Eine Mischung, die für die ganze Nacht stehen soll. Denn Auge und Ohr, Verstand und Gefühl wollen die 37 teilnehmenden Häuser mit ihren insgesamt 180 Programmpunkten beim Publikum gleichermaßen ansprechen. Wie jedes Jahr sind alle Aktionen und Angebote im kleinen Nacht-der-Museen-Heft zusammengestellt, das an allen Veranstaltungsorten ausliegt.
Parallel zu offenen Türen pendeln Shuttle-Busse auf drei Linien. Angefahren werden im Zehn-Minuten-Takt alle Orte zwischen Aquazoo im Norden und Benrather Schloss im Süden. Wer den Kunstbummel mit Party ausklingeln lassen will, kann im 3001 oder in der Tonhalle letzte Station machen.
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