Heiße, quietschende Reifen hat es vermutlich ein letztes Mal auf der Königsallee in Düsseldorf gegeben. Im nächsten Jahr soll die DTM-Präsentation nicht mehr in Düsseldorf stattfinden. Viele Fans sind enttäuscht.
Das ist die Familie Schubert aus Aachen. Die gesamte Familie ist DTM-Fan. Am Sonntag war sie zum ersten Mal in Düsseldorf auf der Königsallee zum Gucken, sonst fährt sie manchmal zum Nürburgring. "Die Stimmung ist hier super." Daher kann es Familie Schubert nicht nachvollziehen, dass das Event im nächsten Jahr nicht in Düsseldorf stattfinden soll.
DTM-Champion Timo Scheider schrieb eifrig Autogramme für seine Fans.
Dazu gehörte das Ehepaar Söntgen, die bereits zum vierten Mal das Event auf der Kö besuchen. Michael Söntgen findet, dass die Aufregung um Umweltaspekte "großer Quatsch" sei.
Glücklich ist der zehnjährige Maurice. Für ihn ist es das erste Mal, dass er DTM-Wagen live erlebt. "Mir wäre es lieber, wenn die DTM öfter wäre."
Denn Maurice ist hinter Autogrammen her. Hier Fahrer Johannes Seidlitz (Team Kolles).
Familie Schramm ist wegen ihrem zehnjährigen Sohn zur DTM gekommen. Sie wissen nicht so recht, was sie davon halten sollen, wenn es die Veranstaltung im nächsten Jahr nicht mehr auf der Kö gibt. "Wenn es die DTM im nächten Jahr nicht mehr auf der Kö gibt, ist das nicht so schlimm, doch es sollte ihn Düsseldorf bleiben", so Sandra Schramm.
Jenny (18) und Hussein (20) sind zum ersten Mal bei der DTM. Sie kommen aus Essen und Dormagen und wollten sich die DTM-Präsentation wegen der geographischen Nähe nicht entgehen lassen. Dass die DTM auf der Königsallee am Sonntag zum letzten Mal stattfand wussten die zwei nicht. "Glück gehabt", meinten sie daraufhin.
Die Studentinnen Sarah (21) und Daniela (23) finden es gut, dass es die DTM im nächsten Jahr nicht mehr auf der Kö geben wird. Denn Sarah (links) studiert Geographie mit dem Schwerpunkt Klimatologie. Daher versteht sie den Umweltaspekt voll und ganz. Daniela wäre es sowieso lieber, wenn das Event nicht in Düsseldorf, sondern in Köln stattfinden würde. Denn dort leben die beiden Studentinnen.
Stark begehrt war Ralf Schumacher. Immer wieder wurde sein Name gerufen. Er schätzt das Event zum "Anfassen".
Auch Timo Scheider ist begeistert von seinen Fans. "Man muss nicht nur immer nach oben schauen, sondern nur nach unten gucken", erklärt der DTM-Champion.
Doch dort oben warten schon wieder die nächsten Fans.
Im nächsten Jahr bleibt die Ampel für die DTM-Fahrer aber auf Rot stehen.