Klimaanlagen ausgefallen: Feuerwehr kühlt Rechenzentrum der Polizei
zuletzt aktualisiert: 19.08.2010 - 15:05Einen ungewöhnlichen Einsatz fuhr die Feuerwehr in der Nacht zu Donnerstag. In einem Rechenzentrum im Landeskriminalamt an der Völklinger Straße waren zwei Klimaanlagen ausgefallen. Die Rechner drohten zu überhitzen. Mit Hochleistungslüftern kühlte die Feuerwehr den Raum.
Weil beide Klimaanlagen gleichzeitig ausgefallen waren, rief das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW (LZPD NRW) Mittwoch gegen 23.45 Uhr die Feuerwehr um Hilfe. Zum LZPD mit Hauptsitz in Duisburg gehört das Rechenzentrum im Landeskriminalamt an der Völklinger Straße. Die Feuerwehr rückte mit drei Hochleistungslüftern an, um den Raum mit den Rechnern zu kühlen. Noch in der Nacht wurden die Klimaanlagen repariert. Gegen vier Uhr liefen die Anlagen wieder und die Einsatzkräfte konnten ihre mobilen Lüfter einpacken.
„Normalerweise ist es nicht üblich, dass die Feuerwehr bei einem Ausfall der Klimaanlage mit Lüftern kommt“, erklärt Feuerwehrsprecher Hans Jochen Hermes. Anders sei das bei der Polizei, einer Behörde, die Sicherheitsaufgaben erfüllt. „Die polizeiliche Arbeit war nicht beeinträchtigt“, sagt Inka Gieseler-Wehe, Pressesprecherin der LZPD NRW. Für solche Vorfälle gebe es Notfallpläne. Ab einer Temperatur von 42 Grad fahren die Rechner kontrolliert herunter, so dass keine Daten verloren gehen. Das sei auch in der Nacht zu Donnerstag geschehen. Donnerstagmorgen waren die Computer im Düsseldorfer Serverraum wieder funktionstüchtig.
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