Foto: rpo/Anna Wesolowski
Fahrstuhl oder Treppe? Diese Frage erübrigte sich am Samstag für 302 Feuerwehrmänner und - frauen aus ganz Deutschland, die sich für den ersten Düsseldorfer "Skyrun" angemeldet hatten.
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Gleich 960 Treppenstufen lagen vor den Teilnehmern, wollten sie die Plattform des Rheinturms erreichen.
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Und das mit etwa 23 Kilogramm Gepäck.
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Mit Uniform und Atemschutzgerät in den 60. Stock. Eine Herausforderung selbst für die Sportlichsten der Brandwachen.
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Vor dem Startschuss waren die Teams noch gut gelaunt...
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... oben angekommen ging den meisten die Puste aus.
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Schließlich schenkten sich die Konkurrenten nicht eine Sekunde.
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Jeder wollte möglichst schnell am Ziel ankommen.
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Ein Blick auf die Ergebnisse: Konnte die vorgelegte Bestzeit von unter neun Minuten noch unterboten werden?
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Für einige war die körperliche Grenze nach 240 Metern erreicht.
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Schwitzen für das Team war angesagt.
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Wer vorne mit dabei sein wollte, musste die Beine in die Hand nehmen.
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Zahlreiche Zuschauer feuerten die Wettkämpfer von oben aus an.
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Das half den Skyrunnern auf den letzten Metern, wenn die Waden schon brannten.
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Das Licht am Ende des Tunnels. Die meisten würden beim nächsten Besuch des Rheinturms wahrscheinlich doch lieber den Aufzug nehmen.
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Erschöpft aber glücklich. Erstmal auf die eigene Leistung anstoßen - mit Wasser.
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Michael Becker und David Maas waren mit ihrer Zeit von zwölf Minuten und 15 Sekunden zufrieden. Das obere Mittelfeld wurde dank des langen Trainings in einem Brauereiturm angestrebt.
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Die Bitburger stellten gleich vier Duos und lieferten sich untereinander noch einen kleinen Wettkampf. Am Ende zählte aber wieder die Kameradschaft.
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Doch nach einigen Getränken, die die Organisatoren der Feuerwehr-Sportvereinigung vorsorglich bereit gestellt hatten, war alles wieder in Ordnung. Schließlich müssen die Helfer fit sein, wenn es mal brenzlich wird.
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Die kleine Stärkung zwischen durch. Aber mit vollem Magen ließ es sich schlecht rennen.
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Susanne Heidemanns und Christina Lüpschen gingen beim Frauen-Wettkampf ins Rennen. Insgesamt drei Frauen-Teams stellten sich der Herausforderung.
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Das Treppenhaus ist aus gutem Grund sonst für Besucher gesperrt. Doch für die Feuerwehr war der Aufzug am Samstag tabu. Zumindest für den Aufstieg.