Düsseldorf: Große Kirmes mit Säurebad und Jodlern
zuletzt aktualisiert: 08.06.2010 - 08:10Düsseldorf (RPO). Wer möchte mal durch ein Säurebad gehen? Kein Problem. Auf der "Größten Kirmes am Rhein", die gleich nach der Fußball Weltmeisterschaft vom 17. bis 25. Juli stattfindet, hat jeder die Chance dazu. In "Future World", ein Laufgeschäft mit einem der weltgrößten Simulatoren, gehört das Säurebad für mutige Besucher zum absoluten Muss. Natürlich ist es nicht echt und absolut gefahrlos.
In drei Sekunden von Null auf 100
Kirmesbürgermeister Thomas König holt diesmal gleich mehrere Kracher auf die Festwiese zwischen den beiden Rheinbrücken. Zum Beispiel das "Höllentaxi". Da rasen amerikanische Taxen, durch dunkle Tunnel mit Flammensäulen und Wasserfontänen. Sound- und Lichteffekte machen die Fahrt zusätzlich spannend. Hoch hinaus geht es mit dem "Booster Maxxx Mega G 4", das mit 55 Metern weltweit größte Fahrgeschäft seiner Art. Zwei Gondeln, in denen jeweils acht Personen Rücken an Rücken sitzen, beschleunigen innerhalb von drei Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde. Zusätzlich rotieren die Gondeln. Ebenso nur für Besucher mit stabilem Kreislauf ist der "Phoenix". Wer Spaß daran hat: Fünf freihängende Gondeln beginnen sich in luftiger Höhe zu überschlagen.
Das Riesenrad "Bellevue" als Wahrzeichen der Kirmes – es war einmal. Jetzt präsentiert Schausteller Oskar Bruch an derselben Stelle den "Expo-Star", technisch noch perfekter als sein Vorgänger. Die Gondeln sind mit zwei Metern Stehhöhe sehr geräumig und befördern je acht Personen in den Kirmeshimmel. Dabei gibt es auch für Rollstuhlfahrer kein Hindernis.
Vergangenheit ist nach 15 Jahren auch das "Französische Dorf", das als komplettes Ensemble an den Berliner Schaustellerverband verkauft wurde. In die Gastronomie-Szene kommt frischer Wind – aus Österreich. Statt Crêpes und Champagner erwarten diesmal auf 3500 Quadratmetern alpenländische Spezialitäten die Besucher vor der Kulisse der Kitzbühler Alpen.
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