Prominente Gäste: Gedankenleser und Tina Ruland beim Kö Talk
zuletzt aktualisiert: 03.02.2006 - 10:39Düsseldorf (dto). Was haben Schauspielerin Tina Ruland, Immobilienmanager Wulff Aengevelt und Gedankenleser Thorsten Havener gemeinsam? Zunächst einmal saßen alle drei am Donnerstagabend auf der Bühne der Lichtburg, weil sie Gäste des Kö Talks waren. Was sie aber sonst noch verbindet, war jede Menge Humor und das Land Chile, in dem Tina Ruland schon einmal war, Wulff Aengevelt unbedingt einmal hin möchte und der Gedankenleser Thorsten Havener genau dies erriet.
Tina Ruland feierte an der Seite von Til Schweiger mit dem Kinofilm „Manta, Manta“ als dumme Blondine, die immer nur eine Einbauküche will, ihren Durchbruch. Was danach folgte waren zahlreiche Rollen in Spielfilmen und TV-Serien wie „Nicht von schlechten Eltern“ oder „Wunschkinder und andere Zufälle“. Dass sie aufgrund von „Manta, Manta“ anfangs in die Schublade der Blondine gesteckt wurde, stört sie nicht. „Wenn alle denken, dass ich eine dumme Blondine bin, dann habe ich meinen Job gut gemacht“, sagte sie am Donnerstagabend und fügte hinzu: „Ich habe keine Probleme, die Trash-Blondine zu geben.“ Wohl auch deshalb, weil sie jüngst bei einem Fernsehshow zum Thema Intelligenz als Drittbeste abschnitt.
Ihren Job als Schauspielerin fand sie über Umwege. Erst nach einer Ausbildung zur Immobilienkauffrau – „meine Eltern wollten, dass ich etwas anständiges lerne“ – begann die Schauspielerei. „Der Weg vom Immobilienkaufmann zur Schauspieler ist kurz“, sagte Wulff Aengevelt und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Überhaupt wurde beim Kö Talk diesmal viel gelacht, aber auch gestaunt, denn Gedankenleser Thorsten Havener beeindruckte Talkgäste und Zuschauer mehrfach mit seiner Künsten. Dass Wulff Aengevelt unbedingt nach Chile reisen möchte, erkannte er allein dadurch, dass er den Immobilienmanager an ein Land denken ließ, in das er reisen möchte. Tina Ruland ließ er durch Suggestionskraft einen Handdruck erleben, den er aber bei Moderatot Jan Hofer ausgelöst hatte.
„Was sagt denn ihre Frau dazu, dass sie Gedanken lesen können“, fragte Tina Ruland, und Wulff Aengevelt wollte Havener gleich als Partner einstellen. „Das würde für meine Arbeit sehr viel Zeit sparen.“ Doch auch wenn Havener nicht sagen will, ob es sich bei seinen Fähigkeiten um eine Gabe oder einen Trick handelt, erklärte er eines: „Ich kann keine Lottozahlen vorhersehen, ich kann nur mit menschlichen Gefühlen arbeiten.“ Das zeigte er dann auch noch bei einem Zuschauerexperiment. Kaum erklärbar, aber was er zuvor als Traum in einem Brief schriftlich fixiert hatte, entlockte er später bei drei Zuschauern. Gemeinsam stellten sie sich seinen Traum vor und kamen dabei auf die Stichworte rote Tür, Vanilleduft, Fresien und Mozart.
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