Collagen, Aquarelle und Zeichnungen: Gedenkstätte zeigt Werke von John Elsas
zuletzt aktualisiert: 31.05.2005 - 11:06Düsseldorf (dto). Dem Werk des deutschjüdischen Künstlers John Elsas (1851-1935) widmet die Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte ab Mittwoch die Ausstellung "Ich sag' in der Hanswurstenwelt eine Fahne gut gefällt". Von den rund 25.000 Blättern des Gesamtwerks zeigt die Gedenkstätte 120 bunte Collagen, Aquarelle und Zeichnungen, bei denen Politisches im Vordergrund steht, wie die Gedenkstätte am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.
Elsas reflektiere mit seinen Bildern, die er oft mit Sinnsprüchen versah, ironisch das gesellschaftliche und politische Leben seiner Zeit. Der Bankier und Börsenmakler aus Frankfurt am Main begann erst im Alter von 64 Jahren zu zeichnen und Collagen für seine Enkel zu kleben.
Bei Motiven und Stil ließ sich Elsas von Heinrich Hoffmann, dem Verfasser des "Struwwelpeter", beeinflussen. Neben den Bildern sind auch Originale von Presseberichten und -kritiken aus den 30er Jahren zu sehen. Die Schau läuft bis 18. September.
Öffnungszeiten täglich außer Montag 11.00 bis 17.00 Uhr, Samstag 13.00 bis 17.00 Uhr.
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