Filmstiftung NRW: Geförderte Streifen in Rotterdam dabei
zuletzt aktualisiert: 26.01.2005 - 12:32Düsseldorf (rpo). Beim 34. Filmfestival Rotterdam sind zehn von der Filmstiftung NRW geförderte Streifen mit von der Partie. Das Festival startete nach Angaben der Filmstiftung am Mittwoch und dauert noch bis 6. Februar.
Im Wettbewerb um den "Tiger Award" ist die Filmstiftung mit zwei Filmen vertreten: In seinem Debütfilm "Allein", den Regisseur Thomas Durchschlag vergangenen Sommer unter anderem in Essen und in den Niederlanden gedreht hat, wird von Maria erzählt, deren Leben geprägt ist von der Sucht nach Nähe, Sex, Tabletten und Alkohol. Die Produktion der Kölner Lichtblick entstand in Kooperation mit dem WDR und erhielt jüngst auf dem Max Ophüls Festival in Saarbrücken den Preis der Interfilm-Jury. Hauptdarstellerin Lavinia Wilson wurde dort als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.
Auch Fow Pyng Hus Kinodrama "Paradise Girls" wurde unter anderem in NRW (Kalkar) und in den Niederlanden (Amsterdam) gedreht. Die deutsch-niederländische Koproduktion der Kölner Pandora handelt von drei Frauen, deren Leben wegen verschiedener Männer durcheinander gerät.
Für die Sektion "Cinema of the Future - Sturm und Drang" wählte das Festival fünf geförderte Produktionen aus. Neben den beiden deutschen Produktionen "Egoshooter" von Christian Becker und Oliver Schwabe (Produktion: Reverse Angle Factory und WDR) und "Kammerflimmern" von Hendrik Hölzemann (Produktion: Bavaria Film und BR/arte) sind auch die festivalerfahrenen internationalen Koproduktionen "Familia Rodante" von Pablo Trapero, "Hotel" von Jessica Hausner und "Whisky" von Juan Pablo Rebella und Pablo Stoll dabei.
Nadya Derados Kinofilm "Yugotrip", der als Koproduktion der teamWorx mit SWR und WDR entstand, ist in der Sektion "Cinema of the World: Time & Tide" zu sehen. Die in den USA geborene Regisseurin erzählt in ihrer Geschichte über den jungen Bosnier Dejan, wie der Krieg auf dem Balkan die Menschen bis heute verfolgt.
Für die Reihe "Sektion Maestros: Kings & Aces" erhielt Oskar Roehler eine Einladung. Er stellt dort seine X Filme-Produktion "Agnes und seine Brüder" vor. Beide Produktionen wurden auch in NRW gedreht.
Außerdem dabei: Thomas Riedelsheimers Hommage an die gehörlose Percussionistin Evelyn Glennie. "Touch the Sound" ist in der Sektion "Exploding Cinema: Sound Check" zu sehen.
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