CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck sauer: Generalprobe, Generalappell
VON HANS ONKELBACH - zuletzt aktualisiert: 20.09.2007 - 10:26Düsseldorf (RPO). Die neue Session hat noch nicht begonnen, die neuen Tollitäten Josef Hinkel und Barbara Oxenfort laufen sich langsam warm - aber der erste Knies köchelt schon vor sich hin. Auslöser: Eine Terminkollision, die so - sagen Insider - nicht hätte sein müssen.
Es geht um die Generalprobe am 2. November im Kolpinghaus. An diesem Abend hoffen alle Pappnasen Düsseldorfs, talentierten Nachwuchs sehen und verpflichten zu können, um ihren Bällen und Sitzungen wieder mehr Pepp zu geben. Ein Abend, den das CC schon seit Jahren aufzuwerten und zu einem flotten Auftritt zu machen versucht. In der Einschätzung dieses Abends bestand bisher eigentlich auch Einigkeit aller Gesellschaften und Vereine.
Jetzt jedoch schert eine der wichtigsten Garden aus: Die Prinzengarde Blau-Weiß hat für den selben Abend ins Nikko eingeladen. Und zwar zu ihrem General-Corps-Appell. Das klingt ein bisschen sperrig, und ist es wohl auch. Dennoch ist der Abend wichtig. Denn dort nimmt die Garde die Venetia offiziell und mit viel Tamtam unter ihre Fittiche, denn das ist traditionell ihre Aufgabe bis zum Ende der Session.
Dass man nun diesen Abend ausgerechnet auf den 2. November legt, ärgert andere Gesellschaften und wird als offene Missachtung der Generalprobe gewertet. Vor allem CC-Geschäftsführer Jürgen Rieck stößt das sauer auf, er ist „stinksauer“, sagte gestern der Vorsitzende eines bekannten Vereins. Möglicherweise hat die Garde den Termin auf den 2. November gelegt, weil die Session insgesamt ungewöhnlich kurz ist. Bisher jedenfalls war dieser Abend immer rund zwei Wochen nach dem 11. November, dem offiziellen Start der 5. Jahreszeit.
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