Denkmalgeschütztes Gebäude in der Altstadt wird aufgegeben: Gerichte ziehen nach Oberbilk
zuletzt aktualisiert: 24.06.2004 - 09:09
Düsseldorf (RP/dto). Das Justizgebäude an der Mühlenstraße hat demnächst ausgedient. Dort sind das Amts- und das Landgericht untergebracht. Das Oberlandesgericht (OLG) bestätigte jetzt, dass die Justiz ein neues Gerichts-Zentrum am Oberbilker Markt.
Der Neubau auf dem Gelände der Vereinigten Kesselwerke sei erforderlich, weil die Bausubstanz des teils denkmalgeschützten Gebäudes in der Altstadt zu marode sei. Das Gebäude sei zu klein und genüge nicht mehr den Anforderungen einer modernen Justiz. Eine Sanierung sei außerdem zu teuer, teilte ein OLG-Sprecher am Mittwoch mit.
Um die Errichtung des Neubaus soll sich der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW kümmern. Das Grundstück für das Gerichts-Zentrum in Oberbilk sei vom Insolvenzverwalter der Babcock-Borsig AG erworben worden, so der OLG-Sprecher. Das Gebäude soll bürgerfreundlich und mit modernster Informationstechnik ausgestattet werden. Es sei zudem sehr gut mit U-Bahnen zu erreichen.
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