Brief an Instituts-Präsidentin: Goethe-Institut: OB fürchtet Sterben auf Raten
zuletzt aktualisiert: 12.11.2004 - 14:17Düsseldorf (dto). In einem Brief an die Präsidentin der Goethe-Institute, Jutta Limbach, hat Oberbürgermeister Joachim Erwin um den Erhalt des Düsseldorfer Goethe-Instituts Abstand gebeten. Gleichzeitig bietet er die Hilfe der Stadt an.
"Dass die Stadt Interesse am Goethe-Institut hat", schreibt Erwin, habe sie bisher schon durch die Unterstützung bei den Mietkosten deutlich gemacht.
Der Bestand des Goethe-Instituts in Düsseldorf ist in Gefahr geraten. Das Institut, das mit eigenen kulturellen Veranstaltungen und vor allem mit Deutschkursen für Ausländer aufwartet, soll nach den Vorstellungen des Präsidiums nur noch für einen kleinen Teilbereich zuständig sein: Wirtschaftsdeutsch. Mit dieser Reduzierung, befürchtet Oberbürgermeister Joachim Erwin, sterbe das Goethe-Institut einen Tod auf Raten.
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