Verwaltung soll Konzept erarbeiten: Grüne fordern Umweltzone ab 2009
zuletzt aktualisiert: 04.03.2008 - 08:14Die Grünen lassen nicht locker, fordern in der kommenden Ratssitzung erneut das Einrichten einer Umweltzone ab Januar 2009 innerhalb des Lastrings. „Jahrelang wird geredet, jetzt wollen wir endlich Taten sehen“, sagte Iris Bellstedt, Fraktionssprecherin der Grünen.
Dieser Bereich ist für ihre Partei aber nur ein erster Schritt. „Die Verwaltung muss ein Konzept für eine Umweltzone erarbeiten, in der alle Düsseldorfer Straßen erfasst sind, an denen die Grenzwerte für Feinstaub überschritten werden“, so Bellstedt. Die Grünen gehen noch weiter, wünschen eine übergreifende gemeinsame Umweltzone zusammen mit den Ruhrgebietsstädten. Dann wäre keine Stadt benachteiligt, gebe es überall gleiche Ausnahmeregelungen.
Wie wichtig das sei, zeige bereits die Lage in Eller: „Seit die Corneliusstraße für Lkw gesperrt ist, beklagen sich Anwohner über deutlich mehr Lastwagen, die durch den Stadtteil auf Ausweichrouten fahren“, hat Bellstedt erfahren.
Einen Ansatz, den Verkehr zu vermindern, sehen die Grünen auch in Vorschlägen des Verkehrsentwicklungsplanes. Die bereits abgelehnte Variante, mit der der Autoverkehr um acht Prozent verringert werden könnte, sollte wieder aufgegriffen und Teil eines Masterplans Klimaschutz werden, den die Grünen ebenfalls in der Ratssitzung beantragen.
Mit diesem Plan sollen die 30 Punkte zum Klimaschutz, die OB Erwin vorgeschlagen hat, weiter entwickelt werden. Einige Punkte könnten die energetische Sanierung alter Häuser, aber auch Mustersiedlungen fürs Energiesparen sein, die in Bebauungsplänen vorgeschrieben werden.
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