Modenschau mit promienten Damen: Hanns Friedrichs lädt zum 80.
zuletzt aktualisiert: 30.05.2008 - 08:47Düsseldorf (RPO). Wer ihn in einem der Theater trifft, die er regelmäßig besucht, ihn bei gesellschaftlichen Anlässen munter plaudern hört, mag es nicht glauben: Hanns Friedrichs reiht sich kommende Woche tatsächlich in die Riege der mehr als rüstigen 80er ein.
Der runde Geburtstag am 8.Juni hält ihn seit Wochen in Atem, denn dann will es der umtriebige „Düsseldorfer Modezar“ bei einem rauschenden Fest im Ständehaus noch einmal richtig krachen lassen. Der Seufzer „eine Mordsarbeit!“ entfährt ihm nicht ohne den koketten Nachsatz: „Was ich mir da wieder antue, hält mich so jung, wie ich aussehe!“
Für eine sehr spezielle Modenschau greift er tief in die Nostalgie-Kiste. Viele seiner lieben Freundinnen schreiten in Hanns-Friedrichs-Abendkleidern die Treppen herab, begleitet von 20 „Regenbogen-Jungen“. Mit denen gönnt sich er sich auch einen Auftritt, inklusive Smoking, Zylinder, Schal und „bel ami“. Lothar Hörnig, der Chef der bunten Karnevalsgesellschaft, übernimmt die Moderation.
Einigen prominenten Damen hat der Modeschöpfer besondere Modelle zugedacht. Barbara Oxenfort trägt eine Kreation aus 35 Paar Handschuhen, Bürgermeisterin Gudrun Hock ein elegantes Spitzenkleid, Kö-Anwältin Andrea Gallon einen schwarzen Talar mit Federn, auf dem Kopf eine Paragraphen-Spange. Und schließlich bringt Schauspielerin Heide Keller mit einem Modell, das Hännschen einst für die Fernsehserie schneiderte, „Traumschiff“-Flair an den Rhein.
Aufwand und Einsatz sind es ihm wert: „Ich hätte mir auch ein Auto kaufen können. Stattdessen feiere ich lieber - in der Stadt, in der ich lebe, die ich liebe, in der ich meine größten Erfolge hatte. Vermutlich wäre mein Name noch bekannter, wenn ich in die Konfektion gegangen wäre. Aber ich musste so viele Freundinnen anziehen, dass ich gar nicht auf die Idee kam.“
Seinem langjährigen Engagement in der Aidshilfe entsprechend ist der Geburtstag (280 Gäste) eine Benefiz-Veranstaltung mit Spenden in freiwilliger Höhe. Außer Gesundheit wünscht der Jubilar sich nichts. Albert Eickhoff, der mit seiner Familie geladen ist, hat sich trotzdem etwas einfallen lassen: „Aus alter Freundschaft spendiert er mir einen Überraschungsgast.“
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