Foto: Johannes Bornewasser
Das Hochwasser ist am Montag weiter gestiegen. Schiffe dürfen in Düsseldorf noch fahren. Die "Emma" verließ den Neusser Hafen gegen 10 Uhr. Orientieren müssen sich die Kapitäne längst an den Spitzen der Bojen.
Sehen Sie nachfolgend die Hochwasser-Bilder aus den Stadtteilen Heerdt, Oberkassel und der Innenstadt...
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An der Einfahrt des Neusser Hafens in Düsseldorf-Heerdt steht das Wasser bis an die Kaimauer. Normalerweise reicht diese rund vier Meter über den Wasserspiegel hinaus.
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Bäume stehen in Heerdt metertief im Wasser. Im Hintergrund ist die Skyline der Düsseldorfer Innenstadt zu sehen.
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An das Ufer wird immer mehr Holz und Müll gespült. Da der Rheinpegel weiter steigt, ist die Schmutzkante am Deich noch schmal. Mit sinkendem Wasserspiegel wird sie mehrere Meter breit.
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Auf der linken Seite sehen Sie den Deich. Während in anderen Stadtteilen bereits Straßen unter Wasser stehen, haben Heerdt und Oberkassel, die auf einer Art Landzunge im Rhein liegen, noch rund zwei Meter Luft nach oben.
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In Oberkassel bietet sich ein ähnliches Bild: Der Deich ragt noch ein gutes Stück über den Wasserspiegel. Der soll zwar weiter steigen - allerdings nur noch rund zwei Zentimeter pro Stunde.
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Auch hier stehen die Bäume längst im Wasser. Bedrohlicher ist die Lage jedoch auf der anderen Rheinseite.
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Ein Blick in Richtung Fernsehturm zeigt den Düsseldorfer Kirmesplatz. Hier würden derzeit allenfalls Fahrgeschäfte wie der Power-Tower aus dem Wasser ragen.
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Die Oberklasseler Brücke steht auf der gesamten Länge mit den "Füßen" im Wasser.
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Normalerweise führt dieser Weg Spaziergänger nicht direkt bis an das Rheinufer.
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In der Innenstadt steht die Pegeluhr am Montag gegen 11.15 Uhr bei 8,30 Metern.
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Das untere Rheinwerft stand gegen 11.30 Uhr bereits zur Hälfte im Wasser.
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Spundwände sollen die Innenstadt vor dem Wasser schützen. Auf der Rückseite dieser Wand ist das alte Hafenbecken.
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Zum Landtag hin reicht das Wasser bereits bis an die Wand.
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In Richtung Schlossturm war das untere Rheinwerft ganz rechts noch begehbar.
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Auf dem Weg in Richtung Burgplatz gibt es spannende Bilder zu sehen. So drücken die Fluten im Hintergrund nach unten. Dort führt normalerweise eine Treppe zum Anleger.
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Die "Allegra" hat abgelegt. Das Restaurantschiff durfte wegen des Hochwassers nicht am Kai liegen bleiben.
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Große Schiffe sind kaum noch unterwegs. Die kleineren genießen dagegen den Kampf mit den Fluten.
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"Betreten verboten" - derzeit versteht sich das von selbst.
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Die Anlegestellen ragen inzwischen über den Kai hinaus.
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An der Aussichtsplattform neben der Treppe stehen Psssanten und beobachten die Fluten.
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Die kommen zwar langsam, doch das Wasser drückt weiter nach oben. Erste Pfützen bilden sich bereits am äußersten Rand der Flaniermeile.
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Ein Blick in Richtung Landtag zeigt, wie schnell es plötzlich gehen kann.
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Dieser Infoständer steht bereits im Wasser. Die Magazine werden in Kürze zerstört sein.
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Auch dieser Stromkasten hat bereits "nasse Füße". Er ist aber längst vom Netz getrennt worden.
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Die Yachten der "boot"-Messe können noch fahren. "Big Willy" wird sie wenige Kilometer Flussabwärts aus dem Rhein heben und in die Messehallen wuchten.
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Flache Transportschiffe können ebenfalls weiter fahren. Höhere dagegen würden an den Brücken Probleme bekommen.
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Ein Blick von der Aussichtsplattform zeigt am Mittag schließlich, dass der Kai komplett überschwemmt ist. Flanieren ist hier erst wieder in einigen Tagen möglich.