Ärger um Stau-Tafeln: Im System fehlt der Mensch
VON EIN KOMMENTAR VON CHRISTIAN HERRENDORF - zuletzt aktualisiert: 31.07.2010 - 12:11Düsseldorf (RPO). Das Amt für Verkehrsmanagement hat sich einige Verdienste um die Steuerung von Autos und Lkw erworben. Es hat sich vorausschauend um Pilot- und Förderprojekte des Bundes beworben und mit der Finanzhilfe aus Berlin eine beachtliche Zahl an Informationsquellen über die aktuelle Verkehrslage erarbeitet.
Diese Steuergelder sind am Ende aber nur gut angelegt, wenn die Informationen auch bei den autofahrenden Bürgern ankommen. Für Hinweise auf Internetseiten, aktuelle Großereignisse in der Stadt und freie Parkplätze hätten traditionelle Hinweistafeln genügt. Wenn das automatische Steuerungssystem also nicht ausreichend vor Staus warnt, dann benötigt das System menschliche Hilfe.
Die Fotos auf der Internetseite der Stadt bieten schon Laien zahlreiche Informationen über Staus und Staugefahren. Die Verkehrsleitzentrale verfügt über noch mehr und zudem bewegte Bilder, aus denen sich passende Schlussfolgerungen ziehen lassen. Mindestens für Wochentage und die Stoßzeiten morgens und abends sollte die Stadt Mitarbeiter beschäftigen, die die Stau-Tafeln mit Informationen füttern.
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