Wegen akuter Atemnot: Immendorff bekommt Luftröhrenschnitt
zuletzt aktualisiert: 01.12.2005 - 16:35Düsseldorf (dto). Seit neun Tagen liegt der Maler Jörg Immendorff (60) auf der Intensivstation der Universitätsklinik Düsseldorf. Wegen aktuer Atemnot musste er sich nun einem Luftröhrenschnitt unterziehen. Der Eingriff ermöglicht nach Angaben seines Arztes eine zusätzliche künstliche Beatmung. Dennoch will der Künstler offenbar seine Arbeit noch in diesem Jahr wieder aufnehmen.
Immendorff leidet an der tödlichen Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankt. Eine ihrer Folgen ist die fortschreitende Lähmung der Atemmuskulatur, die zum Erstickungstod führen kann. Das Leiden hat sich in den vergangenen Monaten offenbar verschlimmert. Bei seinen öffentlichen Auftritten wurde der Maler zuletzt im Rollstuhl geschoben.
Immendorff wolle trotzdem seine künstlerische Arbeit und seine Tätigkeit als Professor an der Kunstakademie fortsetzen, sagte sein Berliner Arzt Thomas Meyer. Möglich werde dies durch ein mobiles Beatmungsgerät, das der Künstler mit sich tragen könne.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





