Maler arbeitet wieder: Immendorff fühlt sich befreit
zuletzt aktualisiert: 27.01.2006 - 12:57Düsseldorf (dto). Nachdem sich Maler Jörg Immendorff (60) Anfang Dezember einem Luftröhrenschnitt unterziehen musste, geht es ihm nun nach eigenen Angaben wieder gut. "Es war die größte Hürde meines Lebens, es hätte ganz bös enden können, doch jetzt fühle ich mich befreit von den Fesseln der unmittelbaren Lebensbedrohung", sagte Immendorff der Illustrierten "Bunte".
Laut seiner Frau Oda Jaune (26) stürzt sich der Künstler, der ständig ein Beatmungsgerät trägt, bereits wieder voll in seine Arbeit. Immendorf leidet seit acht Jahren an der tödlichen Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Eine ihrer Folgen ist die fortschreitende Lähmung der Atemmuskulatur, die zum Erstickungstod führen kann.
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