Maler äußert sich nicht über Behandlungserfolg: Immendorff: Keine unseriösen Spekulationen
zuletzt aktualisiert: 30.03.2005 - 16:08Düsseldorf (dto). Im Februar ließ sich der an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS leidende Maler Jörg Immendorff in China embryonale Nasenzellen einpflanzen. Zum Erfolg der umstrittenen Therapie äußert er sich sehr zurückhaltend.
"Es besteht die Aussicht, dass die Erfahrung der nächsten Zeit, die ich mit diesem Eingriff machen kann, auch anderen zugute kommt. Es wäre unseriös, Nahrung für Spekulationen zu geben", sagte Immendorff der "Bunten". Der Maler leidet seit 1998 an der tödlichen Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose).
Zusammen mit seiner Frau Oda Jaune plant der Künstler noch in diesem Jahr eine Kulturgala mit dem Titel "Kampf dem Tod". "Wir wollen mit aller Radikalität klar machen, dass ALS prozentual die Krankheit mit den meisten Todesfällen ist", sagte der 59-Jährige. (han)
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