Offenbar stabiler Zustand: Immendorff weiter auf Intensivstation
zuletzt aktualisiert: 29.11.2005 - 14:22Düsseldorf (dto). In der vergangenen Woche war Malerfürst Jörg Immendorff in die Düsseldorfer Uniklinik eingeliefert worden. Der an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS erkrankte Künstler sollte ursprünglich nach wenigen Tagen entlassen werden. Doch es ist anders gekommen. Der weltbekannte Maler wird weiter auf der Intensivstation behandelt. Klinik-Sprecherin Susanne Dopheide erklärte am Dienstag, sein Zustand sei stabil.
Der 60-jährige Immendorff leidet an der tödlichen Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Das Leiden hat sich in den vergangenen Monaten offenbar verschlimmert. Bei seinen öffentlichen Auftritten wurde der Maler zuletzt im Rollstuhl geschoben. Am Mittwoch vergangener Woche war er eine Stunde lang von einem Notarzt behandelt und mit akuten Atembeschwerden in die Klinik gebracht worden.
Immendorff lehrt an der Düsseldorfer Kunstakademie und gilt als einer der erfolgreichsten lebenden Künstler der Welt. Im August 2004 war er zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten Haft wegen illegalen Drogenbesitzes verurteilt worden. Im Jahr zuvor war er bei einer Razzia in einem Luxushotel festgenommen worden, als er gerade eine Sexparty mit Kokain und Prostituierten feierte.
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