Industrie- und Handelskammer wächst: Japaner setzen auf Düsseldorf
zuletzt aktualisiert: 20.07.2004 - 11:14Die Japanische IHK Düsseldorf in Zahlen: Bei ihrer Gründung 1966 hatte sie 60 Mitglieder, gegenwärtig sind es 557. Der Höchststand wurde 1993 mit 728 Mitgliedern erreicht. In der Folge hatte sich die Wirtschaftskrise in Japan auch auf die Mitgliederzahlen der Kammer in Düsseldorf ausgewirkt. Erfreulich ist aus Sicht der Düsseldorfer Wirtschaftsförderer aber, dass die Anzahl der Mitglieder von 2003 bis 2004 konstant geblieben ist.
Mitglied bei der Japanischen IHK kann ein Unternehmen werden, das sein Mutterhaus in Japan und einen Sitz in Nordrhein-Westfalen hat. Unternehmen, die diese beiden Bedingungen nicht erfüllen, können außerordentliche Mitglieder werden. Die Kammer ist daher auch offen für nicht-japanische Unternehmen. Bei den insgesamt 1.026 japanischen Unternehmen in Deutschland steht Nordrhein-Westfalen mit 473 Unternehmen an der Spitze. Berlin kommt auf 21 Unternehmen, Hamburg auf 59, Hessen mit Frankfurt auf 148.
Schätzungsweise 22.100 Mitarbeiter beschäftigen die 473 Japanischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Zwei Drittel der Unternehmen haben weniger als 25 Beschäftigte. Die mittelständischen Unternehmen, die im Vertrieb tätig sind, überwiegen damit. Im Schnitt arbeiten lediglich rund 6,5 Prozent Japaner in einem japanischen Unternehmen, das in Nordrhein-Westfalen ansässig ist. Die japanischen Unternehmen sind also ein bedeutender Arbeitgeber für die Bürger in der Region.
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